Es zerreißt jetzt vielen Gemeindemitgliedern das Herz

Gemeindehaus. Ich hatte immer geglaubt, das Gemeindehaus am Fresekenweg wäre zu retten. Aber irren ist menschlich. Da hat sich das Presbyterium unter Vorsitz von Herrn Dr. Arnoldi über die Köpfe der Gemeindemitglieder hinweggesetzt und das Gemeindehaus verkauft.

Der Käufer reibt sich die Hände, denn nun hat er die Möglichkeit, durch Abriss und Neubau von Eigentumswohnungen seine Bilanz zu verschönern.


Dass es vielen Gemeindemitgliedern das Herz zerreißt, weil Erinnerungen wie Konfirmationsunterricht, das Feiern der silbernen und goldenen Konfirmation und vieles andere daran hängen, das interessiert die Damen und Herren nicht. Mit dem Christlichen Glauben hat das nichts mehr zu tun.


Es wird auch nicht bei den Kostenvoranschlägen bleiben, denn die Sonderwünsche von Dr. Arnoldi und Frau Pakull kennen wir noch gar nicht. Die Kosten werden einfach auf die nächste Generation verlegt, denn in ihrem Arbeitsleben werden Dr. Arnoldi und Frau Pakull es nicht mehr erleben, dass der Neubau bezahlt ist. Hängen bleibt alles an der Nachfolger-Generation. Ich begrüße es, dass zwei Gemeindemitglieder gegen den Verkauf des Gemeindehauses und gegen einen Neubau klagen. Hoffentlich mit Erfolg.


Ich würde es auch begrüßen, wenn einige Damen und Herren aus dem Presbyterium ihren Hut nehmen würden, um nicht noch mehr Unheil über die Gemeinde zu bringen. Auch kann ich den Rat der Stadt Arnsberg nicht verstehen, der sich auf so eine Verunstaltung des geschützten Strohdorfs einlassen möchte.


Alle Gemeindemitglieder sollten sich am 22. Februar in die Christuskirche begeben, um den Mund aufzumachen, gegen das Bauvorhaben zu stimmen und eventuell sich auch zu überlegen, den Kirchenkreis zu verlassen.