Es kracht regelmäßig auf denselben Straßen

Es gibt im Kreisgebiet eine ganze Reihe von Verkehrsabschnitten, auf denen es fast regelmäßig „kracht“.
Es gibt im Kreisgebiet eine ganze Reihe von Verkehrsabschnitten, auf denen es fast regelmäßig „kracht“.
Foto: WP Ted Jones

Arnsberg/Sundern..  Es gibt im Kreisgebiet eine ganze Reihe von Verkehrsabschnitten, auf denen es fast regelmäßig „kracht“: Von insgesamt 41 im vergangenen Jahr untersuchten, sogenannten „Unfallhäufungsstellen“ im HSK liegen sieben in Arnsberg und sechs in Sundern, zusammen macht das fast ein Drittel.

Im Verkehrsbericht 2013 standen „nur“ 29 solcher Verkehrs-Brennpunkte im Fokus; leider tauchen in der aktuellen Liste neben neuen Stellen auch eine ganze Reihe „alter Bekannter“ auf. Und die Hauptursachen für Unfälle an besagten „neuralgischen Punkten“ haben sich ebenfalls nicht verändert:

Auch Ursachen meist dieselben

Während in Arnsberg vor allem „Vorrang“ und „Vorfahrt“ Ursachen für ein hohes Unfall-Aufkommen an den Häufungsstellen sind, spielt in Sundern nach wie vor überhöhte Geschwindigkeit eine große ­Rolle: Sowohl auf der L 839 bei Hellefeld als auch auf der L 687 nahe Langscheid sowie im weiteren Verlauf entlang des Sorpesees wurde häufig gerast. An diesen Unfallschwerpunkten waren außerdem fast ­immer Motorradfahrer an „Crashs“ beteiligt. Alle drei Stellen waren schon 2013 als Häufungsstellen gelistet! Unfall-Schwerpunkt an der Röhr bleibt außerdem die Landesstraße 519, Einmündung Göckeler Straße/Gräfenbergring, (Kreisverkehr „Röhre“), dort gibt es des Öfteren Probleme mit der Vorfahrt.

Oft wird zu schnell gefahren

Häufig zu schnell gefahren wird sowohl auf der Landesstraße 686 im Raum Amecke als auch auf der Bundesstraße 229, auf dem Abschnitt zwischen Reigern und Müschede. Die B229 bleibt auch im weiteren Verlauf Unfallhäufungspunkt – in der Ortsdurchfahrt Müschede (Rönkhauser Straße) kommt es vermehrt zu Auffahrunfällen; womit wir bei den gelisteten Stellen im Gebiet der Stadt Arnsberg wären:

Überhöhte Geschwindigkeit als häufige Unfallursache wurde dort sowohl auf der Landesstraße 544 zwischen Herdringen und Hövel als auch im Abschnitt der L682 bei Herdringen/Holzen ermittelt.

Vorrang und Vorfahrt

Probleme mit „Vorrang“ hat die Polizei für mehrere Unfälle in Alt-Arnsberg festgestellt: auf der Uentroper Straße/Gesenberg (L735, im Bereich der Auffahrt zur A46) sowie im Verlauf der Hüstener Straße ­(B229, Abzweig „Zur Schefferei“). Die Vorfahrt wird immer wieder an der Ecke Vinckestraße/Zum Schützenhof (Alt-Arnsberg) missachtet.

Gleiches gilt für die Kreuzung Schwester-Aicharda-/Apothekerstraße im Ortsteil Neheim.

„Geschwindigkeit ist und bleibt aber der Killer Nummer eins“, sagt die Polizei mit Blick auf die Unfallhäufungsstellen – Geschwindigkeitskontrollen zur Unfallbekämpfung seien darum unerlässlich.