Erschütternde Ungerechtigkeiten eines feudalen Regimes

Arnsberg..  „Kabale und Liebe“ von Friedrich Schiller in einer Inszenierung der Teatron Bühne II steht am Mittwoch, 4. März, Donnerstag, 5. März, Freitag, 6. März, und Samstag, 7. März, auf dem Programm der Kulturschmiede Arnsberg. Das klassische Drama erzählt die tragische Liebesgeschichte des jungen Adeligen Ferdinand von Walter und der Bürgerstochter Luise Millerin, die an den Standesgrenzen des 18. Jahrhunderts scheitert und die Liebenden in den Tod treibt.

Doch nicht nur die Geschichte, die die Kabalen, also Intrigen, am Fürstenhofe einerseits und die erschütternden Ungerechtigkeiten eines feudalen Regimes andererseits schildert und damit die radikale Gesellschaftskritik des jungen Schiller manifestiert, macht diese Inszenierung sehenswert.

Bezüge zum heutigen Leben

Es ist insbesondere die Art der Inszenierung, die unter der Regie von Yehuda Almagor bereits im Januar 2013 Premiere in der Kulturschmiede hatte und seitdem wegen der großen Nachfrage mehrmals wieder aufgenommen wurde.

Der klassische Stoff wird in geraffter Form mit clipartigen Szenen und Bezügen in die heutige Realität dargestellt und erfährt mit original komponierter und moderner Live-Musik, Gesang und Tanz sowie mit einem sich immer wieder verändernden Bühnenbild seine theatralische Umsetzung.

Das Ensemble Teatron-Bühne II präsentiert eine spannende und lebendige Inszenierung, die durch Vielfältigkeit und qualifiziertes Spiel des Amateurensembles unter professioneller Leitung beeindruckt.