Eine Wertschätzung der Feuerwehr

Zwischen den beiden neuen Drehleitern erfolgte die Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Hans-Josef Vogel an Stadtwehrführer Bernd Löhr.
Zwischen den beiden neuen Drehleitern erfolgte die Schlüsselübergabe durch Bürgermeister Hans-Josef Vogel an Stadtwehrführer Bernd Löhr.
Foto: Karl-Heinz Keller
Was wir bereits wissen
  • Arnsbergs Feuerwehr verfügt seit Kurzem über zwei neue Drehleitern
  • Gesamtwert von einer Million Euro
  • Eine ist in der Feuerwache Neheim, die andere in der Wache Arnsberg stationiert

Niedereimer/Bruchhausen..  Von einem „besonderen Tag der Freude“ sprach Bürgermeister Hans-Josef Vogel bei der Übergabe von zwei neuen Drehleitern auf dem Campus der Stadtwerke Arnsberg im Niedereimer Feld, dem neuen Standort der Stadtteileinheiten Bruchhausen und Niedereimer, im Beisein von Blauröcken aus allen Stadtteileinheiten, an Stadtwehrführer Bernd Löhr. Die Stadt Arnsberg hat die – zurzeit modernsten Drehleitern im gesamten HSK im Gesamtwert von einer Million Euro – zur nachhaltigen Sicher­stellung des Brandschutzes beschafft – zur Sicherheit der Bevölkerung und auch der Feuerwehrleute, die ihre Arbeit ehrenamtlich rund um die Uhr verrichten.

30 Meter lang

Ebenso wie die Vorgängerfahrzeuge wird eine der beiden 30 Meter langen Drehleitern künftig von der Feuerwache Neheim aus ihren Dienst versehen, die andere wird an der Wache in Alt-Arnsberg stationiert. Die parallele Beschaffung von gleich zwei neuen Drehleitern war erforderlich geworden, da das Vorgängerfahrzeug aus Arnsberg (Baujahr 1988) planmäßig zur Erneuerung anstand. Die zehn Jahre jüngere Drehleiter aus Neheim wurde wegen mehrerer technischer Defekte und einer nicht mehr wirtschaftlich durchführbaren Reparatur neu beschafft.

„Wir haben eine Mio Euro in­vestiert und sind so schneller, weiter und höher geworden“, sagte Bürgermeister Hans-Josef Vogel bei der Schlüsselübergabe an Bernd Löhr, der sich bei der Stadt Arnsberg bedankte – auch „für die bisher immer faire Zusammenarbeit“. Er dankte auch allen 500 aktiven Feuerwehrkameraden und 200 Jugendfeuerwehrleuten für ihre große Einsatzbereitschaft.

Der neue Feuerwehrseelsorger der Arnsberger Feuerwehr, Pfarrer Johannes Böhnke, der die neuen Fahrzeuge segnete und deren Kauf auch als „eine Wertschätzung der Wehrleute“ bezeichnete, wertete die Übergabe als eine Art Taufe und nannte den Heiligen Florian – ein Märtyrer bei der Christenverfolgung im 14. Jahrhundert – einen standhaften Namenspatron.

Gottes Segen

„Gott segne diese beiden Fahrzeuge und schütze die Männer und Frauen, die sie bedienen“, so ­Pfarrer Böhnke. Nach einem gemeinsam gebeteten Vater unser ertönten dann lautstark probeweise die Martinshörner.