Eine Arche macht an der Hellefelder Straße fest

Als Preis überreicht der Vorsitzende des Presbyteriums, Pfarrer Johannes Böhnke (links), Wolfgang Ploog ein Gesangbuch mit Goldschnitt.
Als Preis überreicht der Vorsitzende des Presbyteriums, Pfarrer Johannes Böhnke (links), Wolfgang Ploog ein Gesangbuch mit Goldschnitt.
Foto: WP

Arnsberg..  Laut biblischer Erzählung wurde einst Noah von Gott (Jahwe) erwählt und vor einer großen Flut („Sintflut“) gewarnt. Er baute eine Arche – und rettete sich, seine Familie und sämtliche Tierarten vor dem Ertrinken. Am Ende der Flut lief die Arche im Gebirge Ararat auf Grund.

Doch auch die evangelische Kirchengemeinde Arnsberg hat seit Kurzem wieder eine Arche, denn so heißt jetzt ihr Gemeindebüro.

Schon seit etwa vier Jahren ist es im Erdgeschoss des Hauses Helle­felder Straße 31 untergebracht – bisher allerdings ohne einen Namen.

Das Presbyterium wollte das ändern und veranstaltete unter seinen Gemeindegliedern einen Wettbewerb zwecks Namensfindung.

Mit Erfolg: Über 30 Vorschläge wurden gemacht, die Presbyter prüften jeden einzelnen sorgfältig und entschieden sich schließlich einstimmig für die Bezeichnung Arche.

Vorschlag anonym gemacht

Diese Idee wurde anonym eingereicht – vom Presbyter und Pressereferenten Wolfgang Ploog, wie sich dann herausstellte. „Nach der schmerzlichen Aufgabe unserer Gemeinderäume gleichen Namens im Jahre 2010 war es mir wichtig, dass wenigstens der Name Arche in unserer Gemeinde erhalten und in Erinnerung bleibt“, so der Oeventroper.

Außerdem lasse sich das Presbyterium in seiner Gemeindekonzeption vom Bild eines Schiffes lenken, trefflich wiedergegeben durch das Kirchenlied „Ein Schiff das sich ­Gemeinde nennt.“