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Bundestagswahl

Ehrenberg tritt für FDP an

18.09.2009 | 09:00 Uhr

Arnsberg/Sundern. Zum zweiten Mal nach 2002 stellt sich Hans-Werner Ehrenberg als Bundestagskandidat der FDP zur Wahl. Der 57-jährige Pädagoge aus Sundern will vor allem die Mitte stärken.

Seit 2004 ist Hans-Werner Ehrenberg nun Fraktionsvorsitzender der Liberalen in Sundern, seit 2000 ist er Orts- und Kreisvorsitzender und auf diesem Wege bestens mit den Wünschen und Problemen der Sauerländer vertraut. „Mein Wahlspruch ist: Die Mitte wählen.” Das sei deshalb notwendig, da sich die Ränder immer weiter von der Mitte entfernen würden: „Deshalb kommt es darauf an, die Mitte zu entlasten.”

Dies könne über ein einfaches und faires Steuersystem passieren, außerdem müsse man die „kalte Progression” verhindern und gleichzeitig den Solidaritäts-Pakt abbauen. „Wir fordern einen Grundfreibetrag für jedes Familienmitglied von 800 Euro, um die Familien zu stärken”, informiert Ehrenberg.

Bürokratie abbauen

Weitere Entlastung sieht der liberale Bundestagskandidat im HSK für den Mittelstand und die mittelständigen Unternehmer: „Wir müssen von den hohen Lohnnebenkosten runter. Gleichzeitig fordern wir Bürokratieabbau und die Änderung der Erbschaftssteuerreform”, sieht Ehrenberg ein großes Betätigungsfeld, wenn er in Berlin mitsprechen dürfte. Denn auf der anderen Seite verspricht sich die FDP nach den Änderungen auf der einen Seite neue Arbeitsplätze und eine Steigerung der Binnennachfrage in Folge der geschilderten Reformansätze.

Für das Sauerland möchte Hans-Werner Ehrenberg einiges erreichen: „Vor allem muss das Sauerland in Berlin als ein Tourismus-Schwerpunkt wahr genommen werden”, fordert er. So soll der Tourismus als zweites Standbein neben der Industrie gefördert werden, ebenso möchte Ehrenberg den Mehrwertsteuersatz auf sieben Prozent für den Gastrobereich senken. Seine Forderungen beziehen sich aber auch auf die Erreichbarkeit des Sauerlandes: „Wir müssen den Ausbau der A 46 und auch den Weiterbau der A 4 vorantreiben.”

Bildungsangebot

Die Landwirtschaft habe in Zukunft ein wichtige Rolle im Sauerland: „Wir möchten sie weiter fördern, vor allem unter dem Aspekt der Landschaftspflege. Wir müssen aber auch einem Milchviehbetrieb Wachstumsmöglichkeiten geben. Ein Landwirt muss auch mal eine zusätzliche Weide anmieten können.”

Ehrenberg ist der Ausbau des Bildungsangebotes eine Herzensangelegenheit: „Wir müssen die Fachhochschulen ausbauen. So könnte der Standort Meschede Excellent-FH werden, um die Nachfrage aus der heimischen Industrie zu stillen.”

"Lehnen Gesundheitsfond ab"

„Wir lehnen den Gesundheitsfond ab”, sagt Hans-Werner Ehrenberg mit Blick auf immer größere Lücken in der ärztlichen Versorgung. „Die FDP macht sich stark für eine flächendeckende Ärzteschaft im Sauerland.” Der Fond unterbinde den Wettbewerb, den man aber benötige, damit Ärzte von ihren Praxen auch leben könnten.

„Das Sauerland ist eine starke Region, aber auch hier ist die Bevölkerung rückläufig. Deshalb muss das Sauerland gestärkt werden gegenüber den größen Städten und Kreisen im Umfeld”, so Ehrenberg.

Matthias Schäfer

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Kommentare
20.09.2009
15:12
Ehrenberg tritt für FDP an
von travestie | #6

Die Linke ist ja die Kopie der PDS
darum kopieren hier die Linken Befürworter wohl auch so gerne
viel schreiben ohne was zu tun
jede Menge Text und doch nix neues
und dazu keine Ahnung - das sagt doch alles - ODER?

20.09.2009
15:11
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von travesti | #5

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20.09.2009
14:27
Ehrenberg tritt für FDP an
von Binga | #4

Opportunistisch und mit tendenzieller Opferhaltung, so erlebe ich diese Partei, in Richtung CDU.

19.09.2009
11:27
Ehrenberg tritt für FDP an
von DerFragende | #3

#1
Ist die FDP momentan nicht in der Opposition???
Habe ich etwas verpasst???
Oder gefallen Sie sich einfach in Ihrer Opferrolle ganz gut???

19.09.2009
10:48
Ehrenberg tritt für FDP an
von multipapst | #2

Ehrenberg, Dr. Rudolf, Kosow, Sensburg ...
Liebe WAZ,
zur Demokratie gehört auch die Opposition und so stellt sich die Frage warum in dieser Vorstellungsrunde bisher nicht über den Direktkandidaten der Linkspartei Rüdiger Sagel berichtet wurde.
Medienboykott?
www.sagel.info

20.01.2009
15:11
Blockierter Kommentar.
von travesti | #1

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