Ehrenamtskarte für Engagement in der Stadt Arnsberg

Arnsberg..  Die Ehrenamtskarte wird an Bürgerinnen und Bürger ausgegeben, die sich über das normale Maß hinaus engagieren und nicht bereits auf anderem Wege eine Würdigung ihrer Arbeit erhalten haben. Die Ehrenamtskarte kann alle zwei Jahre bei der Stadt Arnsberg, Geschäftsstelle Engagementförderung beantragt werden. Sie wurde nun zum dritten Mal ausgegeben.

Die jüngste Inhaberin einer Ehrenamtskarte ist erst 16 Jahre alt: Lara Steinfeldt aus Sundern engagiert sich im JBZ Arnsberg im Zirkus Fanastello. Der älteste Karteninhaber wiederum ist bereits 88 Jahre alt: Klaus Kayser aus Arnsberg engagiert sich im Stationären Hospiz Raphael. Mit 84 Jahren ist Franz Josef Bertelsmann aus Arnsberg, der sich bei den Mundharmoniker-Freunden engagiert, der zweitälteste Teilnehmer.

Die Karte richtet sich insbesondere an die stillen Helferinnen und Helfer in Vereinen, Institutionen, die keine Gegenleistung für ihre Tätigkeit erhalten. Ehrenamtskarteninhaber erhalten Ermäßigungen beispielsweise beim Eintritt in öffentlichen und privaten Einrichtungen. Darüber hinaus werden Sonderkontingente von Karten für Veranstaltungen zur Verfügung gestellt, die unter den Ehrenamtskarteninhabern verlost werden.

Karte gilt landesweit in NRW

Die Karte gilt in allen Städten, Gemeinden und Kreisen des Landes NRW, die sich als Partner des Landes an dem Projekt beteiligt haben. Darüber hinaus gewährt auch das Land NRW in seinen Einrichtungen Ermäßigungen. Eine Übersicht der zurzeit aktuell zur Verfügung stehenden Vergünstigungen ist unter www.ehrensache-nrw.de zu sehen.

Die Beantragung der Karte ist kostenlos. Voraussetzung: das wöchentliche Engagement beträgt mindestens 5 Stunden oder 250 Jahresstunden; im Rahmen der ehrenamtlichen Tätigkeit dürfen keine Zahlungen erfolgen; die über eine Aufwandsentschädigung hinausgehen, das Mindestalter für die Vergabe der Karte beträgt 16 Jahre; die ehrenamtliche Tätigkeit muss in der Stadt Arnsberg erbracht werden; der Antragsstellende muss bereits seit zwei Jahren ehrenamtlich tätig gewesen sein. Vorschlagsberechtigt sind Vertreter eingetragener Vereine; bei ehrenamtlicher Arbeit außerhalb von Vereinsstrukturen, die Person, die ehrenamtlich tätig ist oder Personen aus deren Umfeld.

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