Die SGV-Wanderjugend Arnsberg vertieft Kontakte zu Russland

SGV Russische Jugendgruppe offizieller Empfang -Die Russische Gruppe �icht Geschenk an die stellvertretene B�eisterin von links: Michael Erchow, Rosemarie Goldner, Elena Davydenko
SGV Russische Jugendgruppe offizieller Empfang -Die Russische Gruppe �icht Geschenk an die stellvertretene B�eisterin von links: Michael Erchow, Rosemarie Goldner, Elena Davydenko
Foto: SGV
Was wir bereits wissen
Wanderjugend und russische Jugendgruppen besiegeln Zusammenarbeit für die Zukunft. Seit 20 Jahren besteht der Kontakt ins russische Dzerzhinsk und Arzamas.

Arnsberg..  Die SGV-Abteilung Arnsberg - hier die Wanderjugend - setzt ihre langjährigen Beziehungen zu russischen Jugendgruppen fort. Dies wurde jetzt per Unterschrift im Rittersaal des Alten Rathauses besiegelt. Zur Freude aller Beteiligten.

Die SGV-Wanderjugend Arnsberg unter Leitung von Markus Riedel unterhält seit rund 20 Jahren enge Kontakte zu Jugendgruppen aus dem russischen Dzerzhinsk und Arzamas. Besuche Arnsberger Jugendlicher in Russland wie entsprechende Gegenbesuche in Arnsberg sind so schon zur liebgewordenen jährlichen Tradition geworden.

So war auch jetzt wieder eine russische Gruppe von insgesamt zwölf Mädchen und Jungen mit ihren Betreuern und Dolmetschern aus der 2700 km entfernten russischen Großstadt an der Oka eingetroffen. Dabei folgten sie auch einer Einladung der stellvertretenen Bürgermeisterin Rosemarie Goldner in den Rittersaal des Alten Rathauses. Nämlich zum feierlichen Akt der Vertragsunterzeichnung zwischen der Deutschen Wanderjugend und den russischen Jugendgruppen. Der Vertrag garantiert nun nicht nur den Fortbestand dieser Freundschaft, sondern auch weitere Jugendbegegnungen.

Goldner lobt Brückenschlag

Goldner, geprägt von der Begeisterung guter Russlanderfahrungen aus ihrem eigenen familiären Umfeld, lobte diese Zusammenarbeit, diesen Brückenschlag über die Grenzen hinweg in höchsten Tönen. Sie gab ihrer Freude Ausdruck, dass diese Jugendbegegnungen „Begegnungen der ,Generationen für Friedensgarantie’“ seien. Goldners Rede - wie alle weiteren Gespräche - wurde übrigens von einer russischen Dolmetscherin direkt übersetzt, so dass jedermann an der Empfangszeremonie teilhaben konnte.

Nach Goldners Begrüßung wurden die Verträge von russischer Seite durch Elena Davydenko (Leiterin des dortigen Jugendamt) sowie durch Arno Koppe (NRW-Landesvorsitzender Deutsche Wanderjugend) und Claudia Eisenstein (Deutsche Wanderjugend) unterzeichnet. Damit ist die „Internationale russisch-deutsche Jugendbegegnung“ unter dem Motto „Neue Brücken bauen“ für die Zukunft gesichert.

Mit vielen Eindrücken im Gepäck zurück nach Hause

Die russischen Gäste verbrachten insgesamt eine Woche bei ihren Freunden in Arnsberg. Untergebracht waren sie im SGV-Jugendhof „Wilhelm-Münker“ im Arnsberger Hasenwinkel. Auf dem Programm standen neben der obligatorischen Kennenlern-Fete je ein russischer und deutscher Abend sowie Besichtigungen von Stadt und Mariengymnasium. Eine Exkursion nach Köln, Diskussionsrunden sowie eine Sportveranstaltung rundeten das Treffen ab. Die Gäste aus Russland konnten so vielfältige Eindrücke mit nach Hause nehmen.

Ein Gegenbesuch der Arnsberger SGV-Jugend ist bereits geplant.