„Die Schaukel“ nimmt Schwung auf

Das vom Zonta-Club Arnsberg ins Leben gerufene „Schaukel“-Projekt nimmt auch in Sundern Schwung auf – und viele Kinder profitieren davon.Foto:WP
Das vom Zonta-Club Arnsberg ins Leben gerufene „Schaukel“-Projekt nimmt auch in Sundern Schwung auf – und viele Kinder profitieren davon.Foto:WP
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Sundern..  Mit 14 Ehrenamtlichen lässt sich das Kind gut schaukeln: Diese stattliche Zahl freiwilliger Helferinnen hat sich seit Februar dieses Jahres für ein Engagement beim Projekt „Die Schaukel“ ­in Sundern entschieden; ein Projekt, das in Arnsberg „angeschoben“ wurde. Doch was steckt dahinter?

„Ehrenamtliche Unterstützung von Familien“, erklärt Barbara Emde, „aber auch Alleinerziehende sollen in ihrem Alltag entlastet werden.“ Das könne beispielsweise durch ehrenamtliche Betreuung der Kinder dieser Zielgruppen geschehen, so die Familien- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Sundern weiter.

Qualifizierung

Natürlich werden Interessen­tinnen nicht „ins kalte Wasser geworfen“, sprich, unvorbereitet in die Haushalte geschickt: Eine ­vorangehende Qualifizierung frischt Kenntnisse über Kinderbetreuung und andere Themen, die den Familienalltag prägen, auf.

Inzwischen stehen besagte 14 Frauen aus Sundern und Umgebung zur Verfügung, um Familien ehrenamtlich zu unterstützen.

Bedarf ist vorhanden: Es gab eine Reihe von Meldungen – und nach Klärung, welche Art von Hilfe benötigt wird, hat die Betreuung bereits begonnen. Die Möglichkeiten der Hilfe sind übrigens vielfältig; reichen von Betreuung der ­Kinder über Fahrdienste, Unterstützung bei Behördengängen bis hin zur Beratung bei der Haushaltsorganisation. „Eltern sollen durch den Einsatz der Schaukel-Mitarbeiterinnen nach einiger Zeit wieder in der Lage sein, ihren Alltag mit seinen wechselnden Anforderungen zu bewältigen“, beschreibt Barbara Emde das Ziel der Bemühungen.

Gegenseitige Sympathie spiele bei einem Einsatz in Familien eine große Rolle, um das nötige Vertrauen aufbauen zu können. Immerhin kommt eine neue – zunächst fremde – Person in die eigene häusliche Umgebung. „Daher findet im Vorfeld auch immer ein Treffen von Eltern und Schaukel-Mitarbeiterin statt, berichtet Sunderns Familienbeauftragte.