Die Narren haben in Hüsten kein Alter

Karneval der Generationen 2015
Karneval der Generationen 2015
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Der „Karneval der Generationen“ ist ein einzigartiges Arnsberger Generationen-Projekt. In Hüsten zeigte sich am Dienstag die Stärke eines närrischen Netzwerkes.

Hüsten..  Es ist auf der ganzen Welt bekannt: „Lachen ist die beste Medizin“. Davon machten am Dienstagnachmittag über 400 fröhliche Senioren und mehr als 100 Helferinnen und Helfer auch beim diesjährigen „Karneval der Generationen“ in der Hüstener Schützenhalle reichlich Gebrauch. Der Seniorenbeirat der Stadt Arnsberg und die Fachstelle Zukunft Alter hatten dazu vor allem ältere Bürger zum vierten Mal eingeladen.

Zauberer Christian Bach, der schwungvoll moderierte, begrüßte neben den Mitwirkenden aus den drei Karnevalsgesellschaften HüKaGe, Blau-Weiß Neheim und KLAKAG Arnsberg besonders den Schirmherrn dieser bundesweit einzigartigen Veranstaltung, Bürgermeister Hans-Josef Vogel, dem er symbolträchtig, einen bunten Schirm überreichte. Helau!

Der Bürgermeister begrüßte die große Narrenschar im Namen der Stadt Arnsberg und dankte besonders dem Seniorenbeirat, der für die Organsisation und Durchführung verantwortlich zeichnet. Einen Genesungswunsch richtete er an Hans Rath, der nach einem Beinbruch das Krankenbett hütet. Er war vor drei Jahren der maßgebliche Ideengeber für dieses Event. Aber auch den drei Karnevalsgesellschaften galt ein herzliches Dankeschön. „Sie verstehen es vortrefflich, unseren Altbürgern mit dieser Veranstaltung, einige unvergessliche Stunden zu bereiten“, so Hans-Josef Vogel.

Nach dem Einzug der Prinzenpaare, dem Fanfaren-Korps Neheim-Hüsten und dem als Clowns verkleideten Seniorenbeirat folgte ein fast dreistündiges, buntes Programm mit viel Musik der „Pauerländer“, Tanz und Gags am laufenden Band. Zwischendurch trat Bauchredner Sascha Berger aus Bochum mit seinen Puppen „Geraldine“, „Kokett“ und Elefant „Tuba“ auf und erheiterte mit bester Komik. Dafür bekam er viel Beifall. Es folgten Garde- und Showtänze der Tanzgarden und ein Solo-Mariechen-Tanz von Mira Meißner, von der KLAKAG.

Nach dem großen Finale mit allen Mitwirkenden auf der Bühne bedankte sich die Vorsitzende des Seniorenbeirats, Inge Nüsken, mit einem „Dankeschön-Rundumschlag“, der allen Besuchern, Helfern und den Mitwirkenden galt. Auch sie wünschte Hans Rath herzliche Genesungswünsche und erinnerte daran, dass vor allem ihm dieser „Karneval der Generationen“ zu verdanken ist.

Die zumeist bunt verkleidete Narrenschar trat den Heimweg in der Gewissheit an, bei Kaffe und Kuchen einen heiteren karnevalistischen Nachmittag erlebt zu haben, der noch lange nachwirken wird. Und es hat sich wieder einmal gezeigt, dass der Karneval auch im Sauerland die Generationen verbindet.

Zum vierten Mal nahmen die dankbaren Altbürger die Erkenntnis mit, dass ein Leben ohne Karneval, wie ein Leben ohne Sauerstoff ist, wie es Hans Rath vor Jahresfrist treffend formulierte. Eine Fortsetzung dieser wunderbaren Geschichte wird es wohl auch im kommenden Jahr wieder geben. Davon sind alle überzeugt und freuen sich schon heute darauf,. Denn noch immer ist „Lachen ist die beste Medizin“.