Der Weg zu Dir selbst verläuft über Hövel

Diese sieben Damen veranstalten das Yoga-Festival in Hövel
Diese sieben Damen veranstalten das Yoga-Festival in Hövel
Foto: WP

Sundern..  „Yoga ist Selbsterfahrung“, sagt Satka Bongard lächelnd, „also probiert man es am Besten aus!“

Dafür muss niemand nach Indien reisen; auch in Sundern und Umgebung gibt es Fachleute, die bei der „Reise ins Ich“ behilflich sind. Sieben von ihnen – allesamt Yoga-Lehrerinnen und Leiterinnen selbstständiger Yoga-Schulen – haben sich jetzt zusammengesetzt – und etwas auf die Beine gestellt, dass es bislang im Land der 1000 Berge noch nicht gegeben hat.

Die „Glorreichen Sieben“ – neben Satka sind das Katja Reppel, Sabine Forberger, Natalie Lübke-Rüschenbaum, Antje Böcker, Birgit Teicher und Gudrun Kübber – meinen: „Das Sauerland ist reif für sein erstes Yoga-Festival“ – und laden für den 15. August nach Hövel ein. Ein „offenes und neugieriges Publikum“ erhoffen sich die Damen; möchten diesem ein vielfältiges, abwechslungsreiches Programm bieten.

„Yoga total“ heißt es also den ganzen Samstag lang (von 8 bis ca. 22 Uhr) auf dem Gelände der Yogaschule „Yogaraum“, wo zwei Open-Air-Wiesen und ein angeschlossener Raum die „Yoginis“ erwarten.

„Erwartet werden darf eine ganze Menge“, versprechen die Veranstalterinnen: Gestresste dürfen Stille und Ruhe der Meditation erfahren; wer es weniger still mag, für den eignen sich Musik, Vorträge und diverse Massagen.

Natürlich stehen die Asanas – Übungen des Yoga verschiedener Stilrichtungen – im Mittelpunkt des Festivals. Vorträge, Mitmach-Aktionen, Workshops und Yoga-Einsteiger-Runden unter freiem Himmel gehören ebenfalls zum Programm. Und wie wäre es mit einem ayurvedischen Curry zur Stärkung? Kulinarisches wird reichlich bereit gehalten; wer es weniger exotisch mag, darf sich auf Kuchen, Smoothies und Fingerfood freuen.

Ein weiterer, finaler Höhepunkt ist das Abschlusskonzert mit Stefan Geier alias „Sundaram“. „Dessen Interpretationen von Mantren erzeugen Tiefe und laden zum Mitsingen ein“, sagen die „Macherinnen“.

Doch wie sind sie eigentlich auf die Idee gekommen, es zu machen?

„Wir kennen uns alle schon seit Jahren, haben darüber mal gesprochen und überlegt – wie wäre es, wenn wir so etwas im Sauerland auf die Beine stellen?“, berichtet Satka Bongard, „in Großstädten hat jede von uns solche Festivals bereits miterleben können.“

Schon 170 Anmeldungen

Ohne große Erwartungen sei die Truppe anfangs ins Eingemachte gegangen, doch das Interesse ist außergewöhnlich groß. „Wir haben schon 170 Anmeldungen“, freuen sich die sieben Damen, und haben be­schlossen, „bei 200 ist Schluss.“

Schließlich soll jeder Teilnehmer so intensiv wie möglich angeleitet und betreut werden. Erfreulicherweise sind zahlreiche Neueinsteiger dabei. Berührungsängste braucht niemand zu haben: „Jeder Anfänger wird so etwas von versorgt“, verspricht Yoga-Lehrerin Satka – und verrät gleich noch etwas über die Philosophie ihrer Leidenschaft:

Es gebe keine Fortgeschrittenen – es gehe nur darum, den Weg zu sich selbst zu finden. Und der führt im August eindeutig an Hövel vorbei.