Der Albert aus Nigeria

Arnsberg..  Doch das Familienpicknick mit den Asylbewerbern in Hüsten im September wird mir in Erinnerung bleiben. Es wurde von den Gemeindeteams St.-Petri und Heilig-Geist organisiert. Ich hatte Gelegenheit, mit einigen Asylbewerbern über ihre Flucht oder die „Reise ins Ungewisse“ zu reden. Darunter der 27-jährige Albert aus Nigeria.

Seine Reise dauerte 13 Monate von Nigeria bis zur Küste Libyens mit dem Schiff nach Lampedusa nach Arnsberg. Als er mir seine Geschichte erzählte, wurde einem so richtig bewusst, welche Strapazen Menschen auf sich nehmen, um ein sicheres und freies Leben zu führen. Albert musste in seiner Heimat um sein Leben und Existenz fürchten. Er hätte sich in seiner Heimat rivalisierenden Banden oder Gruppen anschließen können. Er hatte aber genug von Gewalt, Morden und Hass.

Albert ist nur einer von 43 Millionen Flüchtlingen auf der Welt, die sich eine lebenswerte Zukunft in Deutschland wünschen.