Dekanatstag in Neheim will „Zeit des Dialoges“ einläuten
31.08.2012 | 18:57 Uhr 2012-08-31T18:57:00+0200
Arnsberg/Sundern. Es soll ein Aufbruch sein. „Die Laien müssen ihre Kirche gestalten“, sagt Dekanatsreferent Josef Mündelein (57). Ein Dekanatstag am Samstag, 22. September, von 9.15 bis 17 Uhr im St.-Ursula-Gymnasium in Neheim soll eine „Zeit des Dialoges“ in den rund 40 Gemeinden und aktuell noch 13 Pastoralverbänden mit 80 000 Katholiken im Dekanat Hochsauerland West einläuten.
Kirchliche Funktionsträger aus den Gemeinden und Menschen, die ihr Gemeindeleben aktiv mitgestalten wollen, sind zum Dekanatstag eingeladen. In Gesprächsrunden und Workshops soll über die Kirche der Zukunft gesprochen werden. Das Motto: „Kirche verblasst? - bekenn Farbe!“ Dechant Hubertus Böttcher findet diesen Titel passend: „Das Programm des Dekanatstages ist eine Bejahung des Pluralen“, sagt er. Er wünscht sich den Dialog in den Gemeinden, „denn sonst werden Lösungen primitiver“. Allerdings, so Böttcher, sei das noch ein Reifeprozess auf allen Ebenen.
Tobias Kleffner (44), Dekanatsreferent für Jugend und Familie, betont. „Mit dem Dekanatstag wollen wir nicht rekrutieren, sondern die Auseinandersetzung mit Kirche und Glauben anregen“, sagt er.
11:03
Wenn westphalia immer wieder die gleichen Kommentare veröffentlicht, sei an dieser Stelle nur kurz auf Folgendes hingewiesen:
Demokratie -und auch Mitbestimmung- erfordern Engagement. Es kann nicht angehen, daß ausgerechnet diejenigen, die eben nicht Verantwortung in Gremien aber auch im Alltag übernehmen mit unangebrachter und schlichtweg zu spät vorgebrachter Kritik meinen Vorgänge hemmen zu können und überdies noch die Gemeinde, die Ehrenamtlichen und letztlich die Kirche als Ganze zu diskreditieren.
Demokratie bedeutet auch, daß es bestimmte Fristen und Zeiten gibt um Widersprüche abzugeben, - heißt auch, daß man ggf. Entscheidungen delegiert an (gewählte!) Vertreter.
Für den Dialog standen sowohl der Pfarrgemeinderat, der Kirchenvorstand, wie auch die Geistlichen selber zur Verfügung. Die ersten Informationen zur Umgestaltung des Kirchplatzes wurden 2oo9 veröffentlicht. WIEVIE DIALOG soll noch realisiert werden, wenn die, die jetzt am lautesten rufen, sich am wenigsten einbringe
westphalia schlägt wgla - beide wissen, wer dahinter steckt - eine podiumsdiskussion vor, damit sich die Teilnehmer über das Demokratieverständnis der beiden ein Bild machen können. Westphalia wird an dieser Stelle über das Ergebnis seines Vorschlages berichten.
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Die Aktion Kastanien "Heilig Geist " beweist, was Mitbestimmung der Laien heißt.
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Die Laien sollen also ihre Kirche gestalten. Bei der Aktion " Aufenthaltsqualitätsverbesserung" des Kirchplatzes " Heilig Geist" hat die Amtskirche ihr wahres Gesicht gezeigt, wie ernst sie diesen Aufruf nimmt. Bald wird auch der letzte erkennen, wie hohl diese Phrasen sind