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BVB-Fan Helena Fromm folgt Watzke-Einladung

01.10.2012 | 15:30 Uhr
BVB-Fan Helena Fromm folgt Watzke-Einladung
Nach den Olympischen Spielen stand Helena Fromm selbst mehr als sonst im Blickpunkt. Foto: Ted Jones

Oeventrop.  Helena Fromm, Bronzemedaillen-Gewinnerin bei den Olympischen Spielen in London, besuchte auf Einladung von Hans-Joachim Watzke das Spiel von Borussia Dortmund gegen Mönchengladbach. Ein kurzes Interview über ihre Nähe zum BVB.

Nur wenige Wochen ist es her, da bejubelte Taekwondo-Kämpferin Helena Fromm (25) aus Oeventrop ihre Bronze-Medaille bei den Olympischen Spielen in London. Ihr Erfolg entging auch Jürgen Klopp nicht. Als der Meistertrainer von Borussia Dortmund bei der Live-Übertragung im Fernsehen erfuhr, dass die Sportlerin aus dem Sauerland, ganz aus der Nähe des Heimatortes von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (Marsberg) stammt, griff er sofort zum Telefon und informierte spät Abends seinen Chef: „Da kämpft gerade ein Mädchen um Bronze, das bei Dir um die Ecke wohnt...“ Watzke lud Helena Fromm nun zum Heimspiel des BVB am Samstagabend gegen Borussia Mönchengladbach ins Dortmunder Stadion ein.

Helena Fromm im Interview:

Frau Fromm, waren Sie das erste Mal im Fußballstadion?

Helena Fromm: Nein, ich gucke gerne Fußball und habe den BVB schon einige Male im Stadion gesehen. Allerdings saß ich da nicht in einer Loge auf der Nordtribüne.

Sondern?

Fromm: Meistens stand ich mit den Leuten vom BVB-Fanclub Oeventrop-Freienohl auf der Südtribüne und habe die Mannschaft von dort aus angefeuert.

Dann sind Sie im Stadion ja ruppigere Umgangsformen und Bierduschen gewohnt, nicht Schnittchen und bequeme Sitze...

Fromm: Das stimmt, aber am Samstag auf der Nordtribüne war es auch schön. Selbst auf der Südtribüne zu stehen, ist natürlich etwas ganz anderes. Es war aber auch sehr beeindruckend, die „Süd“ einmal von Außen beobachten zu können. Die Stimmung in Dortmund ist ja ohnehin immer super. Bei so einem hohen Sieg wie am Samstagabend tobt das Stadion dann natürlich umso mehr.

Sie feiern also richtig mit, wenn Sie auf der Südtribüne stehen?

Fromm: Klar, ich bin ein richtiger Fan von ­Borussia. Ich kenne zwar nicht jedes Lied, das im Stadion angestimmt wird. Aber bei denen, die ich kenne, singe ich auch mit.

Haben Sie die BVB-Offiziellen und die Mannschaft persönlich kennenlernen können?

Fromm: Leider nicht. Ich habe natürlich mitbekommen, wie es zu meiner Einladung gekommen ist. Dass Jürgen Klopp meinen Kampf im Fernsehen verfolgt hat und dann Herrn Watzke Bescheid gesagt hat. Persönlich konnte ich die beiden gestern jedoch nicht treffen.

Können Sie sich als Profisportlerin und Olympia-Dritte noch etwas beim Deutschen Meister abgucken?

Fromm: Was ich beeindruckend an der Arbeit der Fußballer finde, ist ihr Umgang mit den Medien. Sie stehen ständig im Fokus, mit ihrer kompletten Familie. Nach Olympia habe ich das auch in Teilen erlebt, und fand es unglaublich schwer. Dafür gehört ihnen auf jeden Fall Respekt gezollt. Da kann ich mir einiges abgucken.

Dennis-Julian Gottschlich


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