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BSG Arnsberg feiert 50-jähriges Bestehen

30.10.2012 | 23:00 Uhr
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BSG Arnsberg feiert 50-jähriges Bestehen
Jubilare der Behindertensportgruppe Arnsberg mit dem Vorsitzenden Heinz-Peter Palm (r.) und stellv. Bürgermeisterin Rosemarie Goldner (l.).Foto: Ted Jones

Arnsberg.   Was im Oktober 1962 mit der Gründung in der längst nicht mehr existierenden Gaststätte „Fassdaube“ bei Hubert Terlohr an der Hellefelder Straße begann, ist heute zu einer bestens etablierten Einrichtung geworden: die Behindertensportgemeinschaft (BSG) Arnsberg. Sie feierte jetzt das 50-jährige Bestehen. Unter anderem mit einem Rundgang zu früheren Wirkungsstätten wie dem Hallenbad am Feauxweg.

Und auch das ist beachtlich: Nimmt in den Vereinen der „Verschleiß“ von ehrenamtlich engagierten Mitgliedern kontinuierlich zu, zeigt die BSG, dass es auch ganz anders funktioniert: In 50 Jahren sind gerade einmal drei Vorsitzende zu zählen. Dabei amtierte der Gründungs- und heutige Ehrenvorsitzende Karl Disselhof sagenhafte 42 Jahre. „Das ist schon eine tolle Leistung und ein Zeichen dafür, dass es bei uns menschlich funktioniert“, freut sich der seit 2006 amtierende BSG-Chef Heinz-Peter Palm. Von 2004 bis 2006 füllte übrigens Horst Parassini dieses Amt aus.

Sinn und Zweck des in den Anfängen noch unter „Versehrtensportgemeinschaft“ firmierenden Vereins war damals wie heute die Pflege und Förderung des Sports „zum Wohle und zur Gesundheit“ aller Versehrten. Und natürlich spielte und spielt dabei auch der Wettkampfgedanke durchaus eine wichtige Rolle. Aber in angemessener Form.

So nahm die BSG Arnsberg - dieser Name besteht seit April 1979 - nicht nur an vielen Schwimm- und Boßelturnieren teil, sondern trat auch als Ausrichter in Erscheinung. Allerdings: Der Charakter einer Wettkampfgruppe ging nach und nach etwas verloren, denn der demografische Wandel macht auch vor der BSG nicht halt.

Heute konzentriert sich der rege Verein auf die Wassergymnastik und das Boßeln. Letzteres gemeinsam mit den Sportfreunden aus Neheim und Hüsten. Jedoch stehen die Sportler - was das Boßeln betrifft - inzwischen in Arnsberg ohne Bleibe da und müssen nach Neheim ausweichen. Weil die bislang dafür genutzte Einfachturnhalle des Laurentianums wegen Pilzbefalls gesperrt wurde. „Bislang haben wir hier vor Ort in Arnsberg noch keinen neuen Hallenplatz finden können,“ sagt Heinz-Peter Palm. „Aber die Zusammenarbeit mit den Neheimer Kollegen klappt hervorragend.“

In einem Grußwort würdigte Arnsbergs Bürgermeister Hans-Josef Vogel das große Engagement der Behindertensportgemeinschaft: „Das sind 50 Jahre Einsatz von und für Menschen, deren Leben durch Beeinträchtigungen geprägt ist.“

Achim Gieseke

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