Brückenbauarbeiten beginnen heute

Die Brücke der B7 über die Ruhr zwischen Neheim und Voßwinkel
Die Brücke der B7 über die Ruhr zwischen Neheim und Voßwinkel
Foto: WP Ted Jones
Was wir bereits wissen
Die jetzt beginnenden Sanierungsarbeiten an der B7-Brücke über die Ruhr in Neheim wird über Monate hinweg für außerordentliche Beeinträchtigungen des Autoverkehrs sorgen.

Neheim..  Jetzt wird es ernst: Ab heute wird sich zeigen, ob die aufwändig entwickelten Umleitungskonzepte für den weiträumigen und auch den innerstädtischen Verkehr greifen, wenn die angekündigten Sanierungsarbeiten der Brücke der Bundesstraße 7 über die Ruhr am Neheimer Ohl beginnen.

Seit Tagen weisen Schilder rund um die Brücke darauf hin, dass hier ab heute in einem vielbefahrenen Nadelöhr mit starken Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen sein wird. Zehn Monate lang -verteilt in zwei Bauphasen - werden die Autofahrer Umleitungen zu wählen haben.

Die Bypässe für die wichtige Verkehrsader werden nötig, weil die B7-Brücke über die Ruhr saniert werden muss. Die Straßen-NRW-Regionalniederlassung Sauerland-Hochstift hat die Instandsetzung der Brücke „Im Ohl“ im Streckenabschnitt der B7 „Voßwinkeler Straße“ in Neheim in Auftrag gegeben, nachdem im Zuge der letzten Hauptprüfung Schäden an dem Bauwerk aus dem Jahr 1984 im Bereich der Fahrbahn und der Brückenkappen festgestellt worden waren.

Was wird gemacht: Die Arbeiten am Brückenbauwerk beinhalten die beidseitige Erneuerung der Brückenkappen, die Abdichtung der Brückenplatte sowie die Sanierung der Fahrbahnoberfläche. Die Baudurchführung ist in zwei Abschnitten und unter Teilsperrung der Bundesstraße beabsichtigt.

Die erste Bauphase ab Juni (circa fünf Monate) umfasst die Sanierung der südlichen Brückenhälfte. Erst nach dem Winter soll die zweite Bauphase (circa fünf Monate) im Frühjahr 2016 mit der Erneuerung der nördlichen Brückenhälfte beginnen.

Freigabe in der Winterzeit

In der Winterzeit soll die Bundesstraße wie gewohnt, das versprach zumindest Straßen.NRW, in beide Fahrtrichtungen einschließlich der Anbindung „Im Ohl“ freigegeben werden.

Während der Bauzeit ist folgende Verkehrsregelung vorgesehen: In Fahrtrichtung Neheim von Voßwinkel aus kommend soll der Verkehr als Einbahnverkehr einspurig über die Brücke geführt werden. „Dabei ist gewährleistet, dass die Zufahrtsrampe als Einbahnstraße ins Gewerbegebiet Im Ohl zu befahren ist“, so der Landesbetrieb. Der rückfließende Verkehr zur B7 erfolgt über die Erschließungsstraßen „Bergheimer Weg“, „Felsenweg“ und „Donnerfeld“.

In Fahrtrichtung Voßwinkel wird eine weiträumige Umleitungsstrecke über die A445 bis zur Anschlussstelle 61 „Wickede“, anschließend über Wickede (B63 „Hauptstraße“) sowie dem Ortsteil Wimbern (B7 „Arnsberger Straße“) und Voßwinkel (B7 „Voßwinkeler Straße“) eingerichtet. Auf der A445 wird dies mit einer sogenannten „rote Punkt“ Umleitung ausgeschildert. An der Abfahrt Wickede aus Fahrtrichtung Autobahnkreuz „Werl“ wird auf die Sperrung der B7 in Arnsberg-Neheim bereits hingewiesen.

Innerstädtische Umleitung

Auch die Stadt Arnsberg hat Umleitungsregelungen eingerichtet, um den innerstädtischen Verkehr während der Bauzeit möglichst reibungslos fließen zu lassen. Innerstädtisch wird über die Ohl-Brücke und die Mendener Straße in Fahrtrichtung Voßwinkel und Bergheim eine Einbahnstraßenregelung ausgewiesen.

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW in Meschede weiß um die Beeinträchtigungen, die auf Anlieger sowie alle Verkehrsteilnehmer zukommen und bittet um Verständnis für „diese notwendige Maßnahme“. Die Behörde empfiehlt betroffenen Gewerbebetrieben, die erforderliche Umleitungsstrecke bei der Disposition zu berücksichtigen.