Brücke ein wichtiges Element
20.02.2010 | 08:00 Uhr 2010-02-20T08:00:00+0100
Arnsberg. Bislang ist noch kein Vorschlag für den Brückenbau zwischen Alt-Arnsberg und dem Bahnhofsquartier eingegangen, der unter dem gesetzten Geld-Limit liegt. Dennoch halten die Planer fest am städtebaulichen Projekt. "Es sei unverzichtbar", so die einhellige Meinung.
Soll das erarbeitete städtebauliche Gesamtkonzept zur Verbindung von Arnsbergs Neu- und Altstadt sinnvoll umgesetzt werden, ist der Brückenschlag durch die geplante Brücke „Ruhrauen” ein unverzichtbares Element, meinen die Planer.
Brücke unverzichtbar
Zwei von vier „Bausteinen” zur Neunutzung der Gewerbebrache (vormals Autohaus Hoevel) und zur städtebaulichen Aufwertung des Areals an der Ruhrstraße in Alt-Arnsberg konnten in den vergangenen Jahren realisiert werden. Im Bezirksausschuss Arnsberg wird am Dienstag, 23. Februar, erneut über die Infrastrukturmaßnahme beraten. Nach der Renaturierung der Ruhr bei „Mengen Wiese” und der Neunutzung eines Teils der Gewerbebrache als Einzelhandelsstandort, sollen auch die Bausteine drei (Wohnbebauung) und vier (Fuß- und Radwegebrücke „Ruhrauen”) weiter vorangetrieben werden.
Unverzichtbar sei die Brücke „Ruhrauen” für die Verbesserung der Nahversorgungssituation im Umfeld der Clemens- August-Straße. Zudem könne nur so eine Akzeptanz für die Wohnbauflächen zwischen Einkaufszentrum und Ruhr als Standort für zeitgemäßes innenstadtnahes Wohnen geschaffen werden, argumentiert die Verwaltung in der Ausschussvorlage für den 23. Februar.
Wettbewerb ausgesetzt
Zusammen stehen 600 000 Euro zur Finanzierung zur Verfügung. Über das Radwegeförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen wird die Brücke mit einem Pauschalsatz von 336 000 Euro gefördert.
Ein Wettbewerb für den Brückenbau ist ausgesetzt worden, weil kein Vorschlag im gesetzten Kostenrahmen blieb. Die Ergebnisse einer Ausschreibung für eine neue gradlinig geführte Brückenkonstruktion zwischen „Mengen Wiese” und Uferstraße liegen zwischenzeitlich vor. Der Zeitplan sieht vor, dass nach der Beratung im Bezirksausschuss Arnsberg die Auftragsvergabe für die Brücke am 11. März im Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt erfolgen soll. Wird der Auftrag im März, wie von der Verwaltung vorgesehen, vergeben, ist davon auszugehen, dass die Brücke noch in diesem Jahr gebaut werden kann.

08:49
Liebe Mit-Kommentatoren!
Bitte trage Sie Ihren Kleinkrieg woanders aus!
Ich denke, das Thema sollte im Mittelpunkt stehen, und das ist mehr als brisant! Die Stadt kürzt bei Freibädern und Büchereien, will aber 600.000 € (!!!!!!!!) verhauen für eine sinnlose Brücke!
Übrigens: Wen man wählt, ist doch egal...außer viiiieeeeel heißer Luft von Versprechen und deren Brechen kann man doch eh´nichts erwarten.
08:26
Ach da isser wieder dem .... Kenner.
Nur zur Aufklärung, ich habe kein Haus in die Wanne gebaut, ich habe an einem anderen Flüsschen gewohnt, und ich habe Alles selber geregelt ohne irgendeine Hilfe. Erst denken dann schreiben. Und wenn einer vor der eigenen Türe kehrt dann meinereiner. Und ich war der der bei anderen ohne wenn und aber Schlamm geschaufelt hat. Noch Fragen, oder auch geschaufelt?
11:10
@hes: Was ist denn ein ebenso großer Schlag ins Gesicht der Bürger? Wenn Einwohner Niedereimers ein Haus mitten in die Wanne bauen und nach einem Hochwasser nach Hilfe der Stadt schreien. Warum muss denn die Brücke am Stephanusweg neu gebaut werden? Doch wohl nur, weil einige Unbelehrbare mitten ins Bachbett bauen mussten weil man ja ach so schön dann einen Bach am Haus hat.
Ich erinnere mich nur zu gut an Ihre Postings hier im Forum - Sie sind an Opportunismus nicht zu überbieten. Immer mit dem Finger auf andere zeigen, wenns aber mal vor der eigenen Haustüre zu kehren gilt, dnan kommt nichts als heißes blabla.
10:09
Es ist nicht zu glauben, die Löcher in den Strassen und Gehwegen weniger wichtig sind als das einige wenige Anwohner der Ufer und Clemens-August-Strasse schneller zum Discounter kommen. Die´meisten dieser Anwohner fahren eh mit dem Auto zum Einkaufen, man sieht es ja an der Schliessung des Marktes auf der Clemens-August-Strasse.
Es ist wirklich eine Frechheit sondergleichen, auf der einen Seite schreien und heulen sie rum unsere Herren im Rathaus, wollen Kultur und Bildung, Kinder und Alte beschneiden, weil angeblich kein Geld da sei aber für solch Profilneurotisierte Sche....... dafür hat er Geld.
Echt Herr V. mir vergeht der Wunsch für diese Stadt auch nur einen Finger krumm zu machen. Ich wünsche mir das täglich mehr Menschen dem System, was wir ja leider auch noch selber wählten, kritischer gegenüberstehen und anfangen sich zu wehren.
Da kümmert man sich schon selber um die Reingung der Bürgersteige, weil seitens der Stadt ja nichts passiert, muss es aber dennoch bezahlen, Nein diese Brücke ist ein Schlag ins Gesicht des Bürgers, Menschen und Menschenverstandes.
20:43
...sollten mal lieber zusehn das der autobahnzubringer uentrop mit ner brücke richtung gewerbegebiet bahnhof verbunden wird...das wäre für mich sinnvoll auch an dem verhunsten gewerbegebiet was positives zu machen...
16:15
Will Arnsberg das Venedig des Sauerlandes werden? Bei der Haushaltslage mit 264.000 € städtischem Geld eine weitere Brücke bauen, die auch noch Folgekostenverursacht? Ja ist denn heute schon...der 1. April?
15:08
Wer braucht son Kack?! Die paar Meter Umweg sind nun wirklich nich schlimm ... Aber was solls! Der Piepmatz braucht nen neues Denkmal ...