Brökelmann dreht den Geldhahn zu

Neheim..  Bertram Brökelmann, entschiedener Gegner eines Gemeindehaus-Neubaus neben der Christuskirche, sieht in der städtischen Erteilung der Baugenehmigung „die Zerstörung der denkmal- und kulturgeschützten Kirchenwand mit Kirchgarten der Christuskirche“. Deshalb hat Brökelmann mit sofortiger Wirkung den Vorsitz im Förderverein des Museums für Licht und Beleuchtung niedergelegt. Ferner verlangt er von der ev. Kirche die Rückzahlung von 50 000 Euro des Stiftungskapitals für die Stiftung evangelische Kirche. Darüber will er künftig keine Kulturspenden mehr an die Stadt Arnsberg entrichten. Außerdem werde er keine Kirchensteuer mehr auf seine Finanzeinlagen an die ev. Kirche von Westfalen zahlen. Die Nichtzahlung dieser Steuerabgaben sei ohnehin straflos, schreibt er

Tritt Brökelmann aus Kirche aus?

Ob er zudem noch Kirchenmitglied bleibe - wie auch stellvertretender Vorsitzender der Bürgerstiftung - bedürfe noch weiterer Überlegungen mit seinen Beratern. Brökelmann betrachtet die „Zerstörung des unverändert erhaltenen ,kirchlichen Dreiecks’ im Strohdorf von Neheim, bestehend aus dem Sauerländer Dom, der Synagoge und der Christus Kirche, als eine Kulturzerstörung der besonderen Art“.