Blitzeinschlag in Hüsten

Was wir bereits wissen
Ein heftiges Sturmtief mit Gewitter, das Sonntagabend über Arnsberg und Sundern zog, beschäftigte die Feuerwehren beider Städte (wir berichteten). Doch das große Chaos blieb aus. Zum Glück. „Die Einsätze waren im Stadtgebiet Arnsberg überschaubar,“ bilanzierte Stadtbrandinspektor Peter Krämer als verantwortlicher Sprecher der Arnsberger Wehr.

Arnsberg/Sundern.. Der erste Einsatz für die Hauptwache Neheim kam kurz vor 21 Uhr: In Herdringen war ein Baum auf ein geparktes Auto gestürzt. Fast zeitgleich wurden die Hauptwache Arnsberg sowie die Feuerwehren Hüsten, Bruchhausen, Holzen und Neheim alarmiert: Die Wache Arnsberg musste in Gierskämpen einen umgestürzten Baum beseitigen, die Löschgruppe Holzen an der Kreuzung Oelinghauser Heide einen Baum von der Straße entfernen und die Einheiten Hüsten, Bruchhausen und Neheim wurden in die Delecker Straße gerufen, wo ein Anwohner nach einem Blitzeinschlag Rauch bemerkt und Alarm geschlagen hatte.

Nach einer gründlichen Erkundung konnte eine Straße weiter, in der Breddestraße, ein Haus ausfindig gemacht werden, von dem mehrere Dachziegel auf die Straße gestürzt waren. Zum Glück gab es hier, wie auch an den anderen Einsatzorten, keine Verletzten, es blieb allein bei Sachschäden. Nach rund eineinhalb Stunden waren schließlich alle Einsatzstellen im Stadtgebiet Arnsberg abgearbeitet.

Keine Personenschäden

In Sundern dagegen verlief die Sturmnacht etwas ruhiger. Dort musste die Wehr nach bisherigen Erkennnissen nur auf dem Ochsenkopf eine entwurzelte Fichte zerkleinern, die die Straße blockierte. Heftiger Dauerregen und Sturmböen erschwerten die Einsatzbedingungen.