Bischof Josef Porunnedom dankt Herdringern für geleistete Hilfe
07.05.2007 | 22:35 Uhr 2007-05-07T22:35:51+0200Herdringen. (V) Der Herdringer St.-Antonius-Pfarrei stand am Sonntag hoher Besuch ins Haus, denn zur Besichtigung der neugestalteten Kirche war eigens der indische Bischof Josef Porunnedom aus der Diözese Mananthavady nach Herdringen gekommen.
Weiterer Reisegrund: Der Bischof feierte mit den Herdringer "Kristu-Dasi-Schwestern" und weiteren Gästen aus Indien ein Pontifikalamt im syromalabarischen Ritus. Nach dem feierlichen Einzug begrüßte Pastor Franz-Josef Assmann seine indischen Gäste und dankte für den sozialen Einsatz, der von den Schwestern im Pastoralverbund "Kloster Oelinghausen" geleistet wird.
Da bei dem indischen Ritus auf Orgelspiel verzichtet wurde, hatten indische Priester und Ordensschwestern die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernommen. In seiner Festpredigt vor vollbesetztem Gotteshaus gab der hohe indische Würdenträger Einblick in seine Diözese, in der 201 Priester in 167 Pfarrgemeinden 168 000 Christen betreuen. Sein Dank galt den Herdringern, die seit über 25 Jahren die indisische Diözese partnerschaftlich unterstützen. "Aus ihrer Pfarrei ist viel Hilfe nach uns gekommen, daher möchte ich nochmals den Einsatz aller würdigen, die seit 1982 durch die freundschaftliche Zusammenarbeit mit Pfarrer Rochus Schröder und unserem damaligen Bischof Jakob den Kontakt nach Indien schafften", sagte der Bischof. Auch dem heutigen Kirchenvorstand mit Pastor Assmann an der Spitze danke er für die zahlreichen Hilfsaktionen.
Beim anschließenden Festempfang im Pfarrheim dankte er allen persönlich, die seit 1982 zum Bau vieler Familienhäuser im indischen Kerala uneigennützig beigetragen haben.
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