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Feuerwehr

Bewohner und Angehörige psychologisch betreut

Bei einem Brand in einem Senioren-Wohnpark in Arnsberg kam am Freitag eine Frau ums Leben.Foto: privat

Zwischenzeitlich am Brandort eingetroffene Angehörige der BewohnerInnen, Pflege-Personal und auch einige Einsatzkräfte werden vom Team der Psychosozialen Unterstützung (PSU) des Hochsauerlandkreises betreut, das allein mit zehn Mitarbeitern an der Unglücksstelle ist.

Weil die Brandmeldeanlage durch den Brand beschädigt und kurzfristig nicht wieder einsatzbereit gemacht werden kann, werden einige der auf den nicht vom Feuer betroffenen Stationen verbliebenen Personen bis zur Reparatur der Anlage in Absprache mit der Leitung in andere Bereiche umquartiert, einige in das Arnsberger Marienhospital gebracht. Zudem wird für diesen Zeitraum die Zahl der Pflegekräfte erhöht, um den Ausfall der Brandmeldeanlage zu kompensieren.

Feuer in Seniorenheim

Größter Einsatz für die Arnsberger Feuerwehr seit langer Zeit

Die Einsatzleitung der Feuerwehr – die Leitung hat der stellv. Kreisbrandmeister des HSK, Werner Franke - unterteilt den das Seniorenheim im Laufe der Rettungsarbeiten in die drei Einsatzabschnitte: Brandbekämpfung und Menschenrettung, Wasserversorgung sowie Rettungsdienst mit Patienten-Sammelstelle und Patiententransport. In diesen drei Abschnitten sind in der intensivsten Einsatz-Phase insgesamt 254 Rettungskräfte mit 54 Fahrzeugen eingesetzt. Der Leiter des Fachbereichs „Allgemeine und soziale Bürgerdienste“ der Stadt Arnsberg, Helmut Melchert, koordiniert die Unterbringung der Betroffenen und ihrer Angehörigen vor Ort. Zudem macht sich Arnsbergs Bürgermeister Hans-Josef Vogel persönlich ein Bild von den Rettungsarbeiten.

Erst um 1.50 Uhr werden die Feuerwehr-Einheiten bis auf den Löschzug Arnsberg aus dem Einsatz herausgelöst. Die letzten betroffenen Senioren sind gegen 3.15 Uhr abtransportiert, so dass auch die übrigen Kräfte abrücken können, zuletzt die Brandwache des Löschzugs Arnsberg um 4 Uhr am Samstagmorgen. Für die Arnsberger Wehr ist dies, so deren Sprecher Hauptbrandmeister Peter Krämer, der größte Einsatz seit langer Zeit.

Betreiber des Pflegeheims erschüttert

Noch unmittelbar in der Nacht nimmt die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache auf. Auch über Tage wurden diese Arbeiten von den Brandexperten der Kripo fortgesetzt. Das Ergebnis steht noch aus.

Dieter Wopen, Vorstand der Marseille-Kliniken, zu denen das Arnsberger Pflegeheim gehört, äußerte sich am Nachmittag zu dem tragischen Brand: „Wir sind zutiefst erschüttert über diese Ereignisse in unserem Senioren-Wohnpark in Arnsberg. Wir bedauern den Tod unserer Bewohnerin und sprechen den Angehörigen unser herzlichstes Beileid aus. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen.“

Brandursache noch ungeklärt

Wopen lobt weiter die Arnsberger Feuerwehr und Rettungskräfte sowie die Mitarbeiter der Einrichtung: „Sie haben rasch und überaus professionell reagiert. Die Evakuierung der Bewohner mit Hilfe unserer Pflegekräfte erfolgte umgehend.“ Dank der Marseille-Kliniken gehen an die Einsatzleitung, die Feuerwehrleute und die Rettungskräften, die durch ihren professionellen Einsatz Schlimmeres verhütet hätten. Besonders dankte Wopen aber dem Team der psychosozialen Unterstützung (PSU) des HSK für die Betreuung der Bewohner und deren Angehörigen.

Die Brandursache ist noch nicht geklärt: „Wir werden die zuständigen Behörden und Fachleuten bei der Aufklärung der Brandursache volle Unterstützung liefern“, so Marseille-Vorstand Dieter Wopen, der sich von Hamburg umgehend auf den Weg nach Arnsberg gemacht hat, um sich vor Ort ein Bild von dem Unglück zu machen.

Achim Gieseke

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Kommentare
20.10.2013
20:08
Suche nach Brandursache in Arnsberger Seniorenheim dauert an
von altenheim46 | #2

Die Suche nach der Brandursache ist eine Sorge. Der Träger wird sich "rausreden" "Ich hab alle Auflagen erfüllt".
Wann erfolgt ein Umdenken, wie in...
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8578022
Suche nach Brandursache in Arnsberger Seniorenheim dauert an
Suche nach Brandursache in Arnsberger Seniorenheim dauert an
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http://www.derwesten.de/staedte/arnsberg/brand-in-senioren-wohnpark-in-arnsberg-fordert-ein-menschenleben-id8578022.html
2013-10-19 10:37
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Arnsberg