Bestnoten für Laurentianum
15.06.2007 | 03:41 Uhr 2007-06-15T03:41:05+0200Arnsberg. (SoMo) Nur wenige Kritikpunkte hatten sie Schulinspektoren bei der Qualitätsanalyse im Gymnasium Laurentianum. Im kleinen Elternkreis informierte Schulleiter Klaus Ullrich am Donnerstagabend über die Ergebnisse der Qualitätsanalyse.
Im Frühjahr hatten Schulinspektoren mit Unterrichtsbesuchen, Schulbesichtigungen, Interviews und Einsehen des schulinternen Curriculums das Gymnasium unter die Lupe genommen. In vielen Bereichen zeigte die Analyse hervorragende Ergebnisse. Unterteilt in sechs Themenbereiche, waren 28 verschiedene Aspekte anhand von unzähligen Kriterien im Frühjahr beurteilt worden. Gleich zehnmal erhielt das Laurentianum die Bestnote, 13-mal die zweitbeste.
Immer wieder wurde das neue Selbstlernzentrum gelobt, welches bereits im Februar das Gütesiegel für individuelle Förderung der Schüler erhielt. Die Interviews mit Schülern, Eltern und Lehrern ergaben noch einmal, dass sehr viele Schülerinnen und Schüler im Förderzentrum aktiv sind um Nachhilfe zu nehmen und zu geben. Als "beispielhaft" bezeichneten die Inspektoren das Ganztagsangebot im neuen Eingangsbereich mit Cafeteria, das Erprobungsstufenkonzept, die hohe Identifikation der Schüler mit der Schule, die nachvollziehbare fachliche und didaktische Gestaltung des Unterrichts sowie die durchgängige Motivation der Schüler, sich in den Unterricht einzubringen, was durch zahlreiche Teilnahmen an Wettbewerben und Projekten gefördert werde. Neben der außergewöhnlichen Aktivität der Schülervertretung überzeugten die Prüfer zudem "Verjüngung" des Kollegiums und die Führungsqualitäten der Schulleitung, die in den letzten Jahren merklich "frischen Wind und Entwicklung" in die Schule brachten.
Doch die Schule wolle sich auch der Kritik stellen. So solle die individuelle Förderung, die außerhalb des Unterrichts so prima funktioniere, auch regelmäßig in den Unterricht hinein geholet werden. Außerdem müsse die Notengebung transparenter werden. In den Fachkonferenzen solche Kriterien von nun an festgelegt und an die Schüler weitergeben werden. Methodentrainer sollen in Zukunft die Förderung selbstständigen und kooperativen Arbeitens fördern. Dass am Ende der Jahrgangsstufe 10 eine hohe Zahl von Abgängern herrsche, sei aber in diesem Jahr aufgehalten, so Ullrich, der von einem Zulauf von Marien- sowie Realschülern für das kommende Schuljahr spricht. Die Ergebnisse gibt es bald auf CD und auf der Homepage www.laurentianum-arnsberg.de.

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