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Bei Fachhochschulfrage noch alles offen

20.06.2007 | 09:22 Uhr

Arnsberg. Dass man Arnsberg im Land wahrnimmt, ist ein Ziel der Arbeit von Regierungspräsident Helmut Diegel. Und aus diesem Grund lädt er auch gern prominente Gäste ein. Gestern weilte zum Meinungsaustausch der stellv. NRW-Ministerpräsident Prof. Dr. And

Nach den NRW-Fraktionsvorsitzenden Helmut Stahl (CDU), Hannelore Kraft (SPD) und Sylvia Löhrmann (Grünen) und dem NRW-CDU-Chef und Bundestagsvizepräsidenten Norbert Lammert (CDU) stand gestern der erste prominente FDP-Politiker aus Nordrhein-Westfalen Mitarbeitern und Personalrat der Bezirksregierung Rede und Antwort. Der Minister für Innovation, Forschung, Wissenschaft und Technologie ging im Rahmen eines Pressegesprächs auch auf das in Arnsberg derzeit heftig diskutierte Thema Fachhochschule ein. Ihm sei sehr daran gelegen, die wichtige Region Südwestfalen mit seinem starken Mittelstand und einer guten Branchenstruktur nachhaltig zu entwickeln. Und dazu gehöre auch die Förderung des technischen Nachwuchses. "Wir müssen im Kindergarten anfangen, die Kinder für Naturwissenschaften zu begeistern, so dass sie später in der Lage und willens sind, ein Studium aufzunehmen", sagte Pinkwart.

Und wenn die finanziellen Voraussetzungen geklärt seien, dann müsse man auch die Kapazitäten der FH-Studienplätze erweitern. Geplant seien drei zusätzliche Fachhochschulen in NRW. Das bedeute etwa 110 Mio. Euro zusätzlich pro Jahr.

Zu den Standorten gebe es noch keine Überlegungen, sagte der Minister, auch über die Zahl der interessierten Städte konnte er keine konkreten Angaben machen. Nur so viel dazu: Wenn die finanzielle Frage geklärt ist, wird es einen Wettbewerb mit den Bewerbern geben. Eine unabhängige Jury werde dann die Kandidaten objektiv auswählen, erläuterte Pinkwart.

Vorrangig werde es dabei um die Ingenieurwissenschaften gehen. Praxisorientierung und Qualitätssteigerung seien hier zentrale Begriffe. Auf der anderen Seite müsse man aber auch die hohe Quote von Studienabbrechern reduzieren, setzte sich der Minister zum Ziel.

Von Detlef Schlüchtermann

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