Bauprojekt festigt Neheims Position als Einkaufsstadt

Sehr zu begrüßen ist der Vorschlag von Aktives Neheim, den Neheimer Marktplatz attraktiver zu gestalten. Denn an den Tagen, an denen hier weder Wochenmarkt noch Feste stattfinden, wirkt die „Platte“ sehr trist. Diese bauliche Ödnis sollten Bürger aus der ganzen Stadt Arnsberg nicht einfach achselzuckend hinnehmen, sondern als Aufforderung ansehen, dass Politik und Stadtverwaltung gemeinsam mit Aktives Neheim tätig werden sollen.


Denn Neheim ist die Einkaufsstadt aller Arnsberger und mit einem attraktiveren Marktplatz kann man Neheims Position im Wettbewerb mit benachbarten Städten festigen und ausbauen, zumal bei der vergangenen IHK-Passantenbefragung der Freizeitwert der Neheimer City nur als durchschnittlich bewertet wurde. Wer sich aber in Konkurrenz-Situationen mit Durchschnitt zufrieden gibt, hat spätestens mittelfristig den Wettbewerb verloren. Es sei an den Spruch des französischen Filmregisseurs Francois Truffaut erinnert: „Man kann niemanden überholen, wenn man nur in seine Fußstapfen tritt.“


Die Finanzierungsfrage darf kein Totschlag-Argument für Brunnenbau und Arkadenrenovierung sein. Es ist ja nicht so, dass die Stadt Arnsberg wegen chronisch leerer Kasse nicht investiert. Man möge sich die städtischen Kosten-Eigenanteile für Straßenbau in Alt-Arnsberg, Hüsten und Neheim ansehen, die sich in den vergangenen Jahren auf Millionen-Beträge summierten. Man denke auch mal an die millionenschweren Bau-Investitionen, die in die Neheimer und Arnsberger Sekundarschule fließen. Dies hat die Stadt alles - trotz leerer Kasse - per Kredit finanziert, weil es so politischer Wille war!


Natürlich sollten zur Finanzierung der Marktplatz-Neugestaltung auch Sponsoren angesprochen werden. Dies funktioniert besonders gut, wenn dies in Win-Win-Situationen geschieht wie zum Beispiel beim energieeffizient beleuchteten Parkhaus am Neheimer Marktplatz. Trilux hat hier auf Firmenkosten ein Referenzobjekt für hochwertige Beleuchtung im Objektbereich geschaffen, die Stadt bedankte sich mit dem Namen „Trilux-Parkhaus“.