Bau der Kreisverkehre läuft bald an

Auf dem Mittelstreifen des Arnsberger Brückenplatzes
Auf dem Mittelstreifen des Arnsberger Brückenplatzes
Foto: WP Ted Jones

Arnsberg..  Es geht weiter: Am 2. Februar soll der Einstieg in die Arbeiten für den Bau der beiden Kreisverkehre an der großen Kreuzung Clemens-August-Straße/Brückenplatz/Rumbecker Straße und an der Kreuzung Clemens-August-Straße/Schützenhof erfolgen. Mit dem erklärten Ziel, das gesamte Vorhaben bis Oktober abzuschließen. So Wolfgang Schomberg als Verantwortlicher für Straßenbau bei den Stadtwerken Arnsberg auf Anfrage unserer Zeitung.

Zu dem Aufgaben-Paket dieses zweiten Bauabschnitts der Innenstadtsanierung zählen neben dem Bau der genannten Verkehrskreisel auch die Sanierung der Clemens-August-Straße in Richtung Henzestraße - und zwar bis zur Mitte dieses Abschnitts - und die der Rumbecker Straße bis zur Kreuzung Grafenstraße.

Theoretisch, sagte Schomberg, hätte man mit diesen Arbeiten schon jetzt beginnen können. Aber aufgrund des unkalkulierbaren Winterwetters - vor allem in Sachen Frost - habe man dazu nicht den Mut gefunden. „Denn hätten wir dann die Sanierung wieder unterbrechen müssen, hätte dies erhebliche Probleme vor allem auf der Clemens-August-Straße entstehen lassen.“ Besonders für die Verkehrsteilnehmer. „Deshalb wäre ein zu früher Baubeginn taktisch nicht klug gewesen.“

Auf früheren Beginn verzichtet

Daher sei man derzeit nicht böse, dass im ersten Sanierungsabschnitt Brückenplatz und Ruhrstraße noch einige Restarbeiten zu erledigen seien. Dazu zählen die Anbindung des Brückenplatzes an die Jahnstraße, der Fuß- und Radweg auf der Klosterbrücke und die Fertigstellung der Ruhrstraße. Hier wird allerdings - wie berichtet - der Bereich unterhalb des Sauerland-Museums ausgespart. Um zu vermeiden, dass nach Abschluss der Museumserweiterung und dem damit verbundenen schweren Baustellenverkehr der dortige Gehweg erneut hergerichtet werden muss.

Verkehrskonzept im Ausschuss

Alle diese Restarbeiten, so Wolfgang Schomberg, sollen Ende Januar - also in knapp zwei Wochen - erledigt sein. Davon ausgenommen ist jedoch Kaiserspförtchen: Dort müssen u.a. noch ein kleiner Kanal hochgezogen und die alte Stützmauer erneuert werden. Was einige Zeit in Anspruch nehme, „weil wir in diesem engen und steilen Bereich nur mit Minigeräten arbeiten können.“

Der Bezirksausschuss Arnsberg wird am Dienstag, 3. Februar, über das Verkehrskonzept informiert, mit dem die Stadtwerke-Planer den baustellenbedingten längeren Ausfall der oben genannten Kreuzungen kompensieren wollen. Ebenso gibt es dann ausführliche Informationen zur Neugestaltung dieser Kernzone. Beibehalten wird im zweiten Bauabschnitt der regelmäßige Donnerstagstreff, bei dem Anwohner und Bürger Kritik üben bzw. Anregungen geben können.

Insgesamt werden in die Sanierung des Arnsberger Ortskerns rund 4,8 Mio. Euro investiert - einschließlich der Versorgungsleitungen.

Übrigens: Das Parken auf dem Mittelstreifen des Brückenplatzes ist absolut tabu. Darauf weist Wolfgang Schomberg noch einmal mit Nachdruck hin und appelliert zugleich an die Vernunft der Autofahrer. „Denn wir haben hier bewusst auf Poller oder Ketten verzichtet, weil eine absperrende Funktion nicht erwünscht ist.“