Autofrühling bringt Leben in die Stadt

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Foto: WP

Sundern..  In diesem Jahr war einfach alles stimmig beim Autofrühling in Sundern. Das Wetter war zu kühl für den Garten, aber zu schön, um im Haus zu bleiben. So strömten die Besucher gleich zu Beginn um 11 Uhr in die Fußgängerzone.

Die Kinder konnten sich am Brunnen beim Entenangeln vergnügen und auch für ein Eis war es nicht zu kalt. Die Erwachsen konnten sich vielseitig informieren. Über Haushalts- und Gartengeräte ebenso wie über Dachfassaden oder den ADAC. Auch die Selbsthilfegruppe AKIS – HSK informierte über ihre Arbeit. Die Erzieherinnen des Familienzentrums St. Johannes boten Waffeln, der Islamische Kulturverein ließ einen großen Dönerspieß kreisen und sorgte so neben vielen anderen für das leibliche Wohl der Besucher.

Einen Augenschmaus bot Fredo Ouvrier de Longwy, alias Fredo Torpedo, mit seinen herrlichen Landschaftsbildern und Indiandermotiven, die er ausstellte. Wer sich selber ins Bild setzten lassen wollte, war bei Sarah Kaiser, Fotografin aus Hachen, an der richtigen Adresse. Wer mochte, konnte ausprobieren, ob ihm das Golfen liegt.

Dass der Autofrühling in Sundern bis weit über die Grenzen bekannt ist, zeigte die Teilnahme von Steinkunst Stemmer aus Menden Lendringsen. Der Märkische Kreis hatte gar einen eigenen Infostand und warb besonders für die nahegelegene Luienhütte. Für die Kids gab es zudem die ganz besonderen Rutschautos von Yüksel Kilincaslan zu bewundern. Mal einen echten BMW oder Mercedes fahren, diesen Traum konnten die Eltern oder Oma und Opa hier schon den jüngsten Erfüllen. Die Erwachsenen, wie Adam Wolny der mit seiner Familie aus Neheim die Sunderner City besuchte, stiegen auf den Parkplätzen rund um die Fußgängerzone in die Originale. Keinen weiten Weg zum Rathausplatz, das genossen die Besucher. Manfred und Monika Rüschenberg meinten dazu: Vorher sind viele nur zu den Autos oder in die Geschäfte gegangen, jetzt kann man rund gehen, das ist viel besser.“

Bei den Autohäusern war man geteilter Meinung über dieses „Flanieren“. Beim Autohaus Hoffmann wirkte es sich eher störend aus. „Die Leute schauen rechts-links und gehen weiter.“ Bei Hyundai und BMW jedoch zeigen sich alle zufrieden. „Die Leute sind entspannter, wir haben schon einige Gespräche geführt!“ Bei Subaru hielt man sich mit der Meinung noch zurück. „Das sieht man erst später, wenn die Leute ins Autohaus kommen!“

Oldtimer-Korso am Nachmittag

Mit dem Oldtimer-Korso um 14 Uhr erreichte die Besucherzahl ihren Höhepunkt. Anschließend füllten sich die Geschäfte, so dass die Inhaber rundum zufrieden sein konnten. Auch ihnen gefiel das neue Konzept. Initiator Jodokus Kaiser ist überzeugt, dass die Menschen zufriedener sind. „Alles nah beieinander, von diesem Konzept war ich schon bei der Planung begeistert.“