Ausstellung über das Ende des Arnsberger Schlosses

Die Ausstellung „1762 - das Ende des Arnsberger Schlosses“ wurde am Freitagabend im ehemaligen Feuerwehrmuseum und jetzigen „Schloßfenster“ eröffnet. Auf großflächigen Tafeln erfahren die Besucher die Geschichte und zahlreiche detaillierte Hintergründe über die Beschießung und Zerstörung des Schlosses während des Siebenjährigen Krieges durch preußische Truppen. Zu sehen sind ebenfalls Pläne des Angriffs, die so noch nicht in Arnsberg gezeigt worden sind. Organisator Uwe Schmidtke vom Verein „Freunde der Altstadt“ hat für dieses Projekt eng mit dem Stadt- und Landständearchiv, und hier insbesondere mit Stadtarchivar Michael Gosmann, zusammengearbeitet. Mittelpunkt der Ausstellung ist die restaurierte Kanone, die, wie berichtet, nach einigen Jahren wiedergefunden wurde und bald an ihrem ursprünglichen Platz aufgestellt werden soll. Tischlermeister Stefan Nurk hatte sich spontan bereit erklärt, für das Artilleriegeschütz eine neue Lafette zu bauen. Ebenso engagiert war Schmied Uwe Kramer, der die 500 Kilogramm schwere Kanone mit Stahlbügeln auf der neuen Lafette befestigte. Die Ausstellung im „Schloßfenster“ ist bis 28. Juni geöffnet. WOB/Foto: W. Becker

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