Auch in Oeventrop gibt es ein Parkproblem

Oeventrop..  Gut besucht die 13. Auflage des Meckertages des Oeventroper SPD-Ortsvereins „Im Ruhrtal“. Dabei wurde deutlich: Es gibt seit Spätsommer 2014 ein Parkproblem in der engen Straße „Am Bahnhof“, wo das Projekt „Miteinander - Füreinander“ mit einer großen Wohnanlage zu Hause ist. Darauf wiesen betroffene Anwohner hin.

Wie Rainer Mühlnickel als Vorsitzender der örtlichen SPD den Sachstand erläutert, habe dort die Stadt Arnsberg ein in ihrem Besitz befindliches Grundstück an zwei Firmen veräußert, die die zuvor als Parkfläche genutzte und mit Gras bewachsene Brache unmittelbar nach dem Erwerb abgezäunt hätten. „Damit ist natürlich das Parken für Bewohner und Besucher der Wohnanlage ,Füreinander - Miteinander’ mangels Stellraum deutlich schwieriger geworden.“ Die Folge: Die Fahrzeuge würden nun im unmittelbaren Umfeld geparkt, was so den dortigen Anwohner entsprechende Probleme bereite, die nun in der Meckerstunde zur Sprache gekommen seien.

SPD sieht Hausbesitzer in der Pflicht

Deshalb wolle der Ortsverein, so Mühlnickel, nun eine Anfrage an die Stadt stellen, wie man dieser Situation Herr und damit allen gerecht werde könne. „Unserer Auffassung nach ist hier der Besitzer der Wohnanlage in der Pflicht, denn auch jeder andere Hausbesitzer muss eine jeweils der Hausgröße angemessene Zahl an Stellplätzen nachweisen.“ Es sei jedenfalls nicht in Ordnung, ein solches Problem auf andere Anwohner abzuwälzen.

Weitere Meckerstunden-Anliegen seien u.a.:

- zu wenige Ruhebänke am Ruhrtalradweg. Angeregt von Bürgern würden daher Bänke im im Rahmen der Renaturierung freigeschlagenen Mündungsbereich der Filscheid in die Ruhr und - aus Richtung Wildshausen - am Ortsanfang Glösingen. Aber auch das lange Radweg-Teilstück entlang des Oeventroper Segelfluggeländes ließe sich nach Auffassung einiger Bürger durch Installation einer Ruhemöglichkeit durchaus aufpeppen, könne man doch dort an den Wochenenden und Feiertagen einen regen Flugbetrieb beobachten.

Fehlende Bänke am Ruhrtalradweg

Nach Ansicht von Rainer Mühlnickel sei das Aufstellen der zwei erstgenannten Bänke sicher kein großes Problem. Anders dagegen die Sache am Segelfluggelände. „Denn dort befindet sich der überwiegende Teil der Grundstücke in Privatbesitz. Da muss man erst einmal schauen, was geht.“ Darum wolle sich die SPD nun kümmern;

- bessere Kommunikation zwischen Stadtverwaltung und Anwohnern bei den Abrechnungsmodalitäten von Straßenbauvorhaben. Angeregt worden sei - auch vor dem Hintergrund der Diskussion in Hoher Straße/Schanzweg (wir berichteten) - , schon unmittelbar mit Eintritt in die Planungsphase eines Straßenbauprojektes die anliegenden Grundbesitzer über Absichten, Zeitfenster und Kosten zu informieren. „Damit sich diese schon frühzeitig auf die damit anfallenden Zahlungen einstellen können. Was ja auch Sinn macht.“ Zudem, so der Wunsch der Bürger, sollten die Abrechnungen grundsätzlich erst nach Abschluss der jeweiligen Baumaßname fällig werden.