Arnsberg macht sich auf Weg zur Smart City

Begeistert vom Konzept der Smart City: Willi Kaczorowski, Johannes Huxol, Hans-Josef Vogel, Franz-Reinhard Habbel (v.l.)
Begeistert vom Konzept der Smart City: Willi Kaczorowski, Johannes Huxol, Hans-Josef Vogel, Franz-Reinhard Habbel (v.l.)
Foto: Christoph Meinschäfer
Was wir bereits wissen
Im Trilux-Hörsaal dreht sich alles um die Stadt der Zukunft: „Smart City“ ist das Stichwort. Auch die Stadt Arnsberg macht sich auf den Weg.

Arnsberg..  Die Digitalisierung der Welt bleibt nicht folgenlos. Auch Städte müssen auf den Wandel reagieren und ihre Verwaltungsstrukturen anpassen. Der Autor Willi Kaczorowski erläuterte während eines Vortags im Trilux-Hörsaal in Hüsten das Konzept einer smarten Stadt und zeigte, wie sich Kommunen digitalisieren können.

Vogel: „Agenda wird erarbeitet“

Die Stadt Arnsberg lud Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft ein, über das Konzept der Smart City zu diskutieren. Die Stadt Arnsberg hat sich bereits auf den Weg gemacht und ein erstes Referenzprojekt gemeinsam mit Trilux am Brückenplatz in Arnsberg gestartet. Nach dem Vortrag nahm die Stadt gestern auch an einem Workshop bei Trilux teil. „Wir werden der Politik bald eine Agenda vorlegen“, kündigt Bürgermeister Hans-Josef Vogel an.

Grundlage des Vortrags war das Buch „Die smarte Stadt – Den digitalen Wandel gestalten“ von Willi Kaczorowski. Der Strategieberater für digitale Verwaltung und Politik erläutert dort, wie die Stadt von morgen aussehen könnte und welche Potentiale wie genutzt werden können. Neben der Vernetzung widmet sich Willi Kaczorowski aber auch dem Gedanken der Nachhaltigkeit, der für eine saubere und geordnete Stadt steht. Wichtig sei Transparenz bei allen Bestrebungen nach Digitalisierung.

Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des deutschen Städte und Gemeindebundes erläuterte bildlich, die Bedeutung der Digitalisierung: „Das Smartphone ist schon heute eine Fernbedienung der Welt“. Dabei unterstrich er, dass smart nicht nur etwas mit der Technik zu tun habe, sondern auch die soziale Welt sich ändere. Es entstehe eine vernetzte Mitmachstadt. Dennoch sei auch immer die Eigeninitiative der Stadt gefragt, denn diese müsse frühzeitig agieren und Grundlagen heute schon legen. Eine flächendeckende Breitbandanbindung wäre hier der erste Schritt.

Diesen Gedanken griff Trilux-Geschäftsführer Johannes Huxol auf. Er erinnerte daran, dass auch die Beleuchtung eine bedeutende Rolle in der Stadtplanung spiele und sicherte der Stadt Arnsberg auch für zukünftige Projekte die volle Unterstützung zu.