Argumente für Autobahnbau
12.02.2010 | 15:00 Uhr 2010-02-12T15:00:00+0100
Hagen/Arnsberg. Eine Kosten-Nutzen-Rechnung ist für die Unternehmerinitiative "Pro A 46" Anlass, erneut auf den zügigen Bau der Autobahntrasse zu pochen. Demnach ergebe sich ein jährlicher Nutzen von 57 Millionen Euro.
Die Unternehmerinitiative „Pro A 46” macht sich stark für den Ausbau der Autobahn. „Die Vorstellung der Verkehrsstudie hat deutlich gemacht: Nur der Lückenschluss beendet tägliche Staus und lange Wartezeiten an Ampeln“ sagt Dr. Sigurd Pütter, Sprecher der Unternehmerinitiative zu Ergebnissen der Umweltverträglichkeitsstudie zum A 46-Lückenschluss. Die über 30 000 Fahrzeuge, die sich täglich über die B7 durch Ortsdurchfahrten in Hemer, Menden und Wickede quälen, überstiegen die Kapazität selbst einer dreispurigenBundesstraße. Daher sei der geplante Bau einer vierspurigen Autobahn gerechtfertigt.
Unabhängiges Gutachten
„Wir können die Grundlagen der Planung nicht andauernd in Frage stellen“, so Pütter. Das Linienbestimmungsverfahren zum Lückenschluss zwischen Hemer und Neheim solle nicht verzögert werden. Dafür sprächen unabhängige Gutachten, wonach der Autobahnbau aufgrund eines festgestelltenErreichbarkeitsdefizits der Region gerechtfertigt sei. Laut Kosten-/Nutzenanalyse ergebe sich ein jährlicher Nutzen für die Transportkostensenkung, die Reduzierung des Unfallrisikos und die verbesserte Erreichbarkeit von 57 Mio. Euro.

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