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Arbeitsaufwand hat sich gelohnt

10.03.2016 | 10:00 Uhr
Arbeitsaufwand hat sich gelohnt
Der langjährige 2. Vorsitzende Klaus Verholz, die Jubilare Klaus Bertram und Winfried Sölken sowie der AKD-Vorsitzender Detlev Becker (von links)Foto: privat

Niedereimer.  Der Arbeitskreis in NIedereimer blickt auf ein arbeitsreiches, aber erfolgreiches Jahr 2015 zurück.

Das Jahr 2015 war für den Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer (AKD) ein besonders erfolgreiches Jahr - geprägt von mehreren Gedenkveranstaltungen zum Ende des 2. Weltkrieges vor 70 Jahren. So die Bilanz in der Jahreshauptversammlung.

Begonnen hatten die heimischen Geschichtsfreunde das Jahr mit dem Gedenken an die Bombenopfer des Angriffs vom 9. März 1945. Es folgte die große Ausstellung vom 8. bis 17. Mai unter Schirmherrschaft von Bürgermeister Hans-Josef Vogel, an der auch eine polnische Delegation teilnahm. Insgesamt strömten in diesen zehn Tagen immerhin über 830 Gäste in die Halle Friedrichshöhe. Die Ausstellung wurde durch einen Vortrag und einen Filmabend zur Möhnekatastrophe abgerundet.

Teile der Ausstellung zeigte der AKD nochmals vom 14. Juni bis 3. Juli im Arnsberger Stadtarchiv und vom 7. bis 31. August in der Volksbank Hüsten. Dies nutzten weitere über 450 Besucher, um sich über die NS-Zeit im heimischen Raum zu informieren. Auch der Film über die Möhnekatastrophe wurde im November wiederholt - mit wiederum über 100 Zuschauer. Vom sachbezogenen Heimatblatt „Der Ninivit“ Nr. 12 konnten fast 480 Exemplare an die Geschichtsinteressierten verkauft werden.

Neuer 2. Vorsitzender

Alles in allem, so die Bilanz des Arbeitskreis-Vorstandes, habe sich damit der ehrenamtliche Zeit- und Arbeitsaufwand von mehr als 2200 Stunden - dies ohne finanzielle Unterstützung Dritter - für den AKD absolut gelohnt.

Jubilare geehrt
Historischer Ausflug und Ostermarkt am 26. März

Klaus Bertram, Sascha Bienstein, Ignaz Kloska, Ulrich Sindern und Winfried Sölken wurden in der Versammlung für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Der „Historische Ausflug“ führt am 29. Mai ins Bergbaumuseum Sundern-Hagen.

Tag der offenen Tür ist am 3. Oktober. Es werden dafür unter anderem dafür noch alte Fotos und Filme. Diese können sofort eingescannt und wieder mitgenommen werden.

Die „Kreativen Niniviten“ laden wieder zum Ostermarkt ein , am Samstag, 26. März.

www.niedereimer.de/akd

Neben den Gedenkveranstaltungen fanden weitere Termine statt, so am 15. März der gut besuchte Ostermarkt der Kreativen Niniviten im Stephanushaus. Und am „Historischen Ausflug“ in die Rodentelgenkapelle Bruchhausen beteiligten sich 20 Teilnehmer. Dort führte Edwin Müller die Niniviten sach- und fachkundig durch die Wallfahrtskapelle. Der Tag der offenen Tür am 3. Oktober lockte erneut über 100 Besucher. Themenschwerpunkt dabei: „40 Jahre kommunale Neugliederung“ und „Nachlese: Ausstellung NS-Zeit“.

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt der Versammlung im Sportheim waren die Wahlen zum Vorstand: Klaus Vernholz, langjähriges Vorstandsmitglied, schied auf eigenen Wunsch als 2. Vorsitzender aus. Mit einem Leinwandbild der „Dicken Eiche“ und einem guten Schluck bedankte man sich bei ihm für dessen 17-jährige engagierte Vorstandsarbeit. Zu seinem Nachfolger wurde der neue Vereinsringsvorsitzende Holger Weber gewählt. Einstimmig im Amt bestätigt wurde schließlich Vorsitzender Detlev Becker. Neuer Kassenprüfer ist jetzt Franz-Josef Sonntag.

Vortrag über Rodentelgenkapelle

Nach den offiziellen Regularien referierte Edwin Müller als Mitglied des Fördervereins Rodentelgenkapelle Bruchhausen über die Wiederbelebung der Kapelle. Anhand von Bildmaterial veranschaulichte er den Baufortschritt hin zu einem modernen Begegnungszentrum und auch dessen Finanzierung. Die Rodentelgenkapelle war in früheren Jahrhunderten auch für die gottesfürchtigen Niniviten ein wichtiger kirchlicher Standort.

Detlev Becker

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2016-03-10 10:00
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