AKD plant neue Ausstellung

Niedereimer..  Aus Anlass des Kriegsendes vor 70 Jahren bereitet der Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer (AKD) erneut eine Ausstellung vor: „70 Jahre Kriegsende – Erinnerungen an schwere Zeiten in Niedereimer“ befasst sich mit zwölf Jahren der Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten von der Machtergreifung 1933 bis zur Kapitulation 1945. Die Ausstellung ist vom 8. bis 17. Mai in der Halle Friedrichshöhe zu sehen.

Schautafeln, Exponate, Dokumente und Fotos spiegeln diese menschenverachtende Zeit wider. Der Verein freut sich, dass zahlreiche Bürger ihre Materialien zur Verfügung stellten. Zwei Sonderveranstaltungen runden die Ausstellung ab: Am Mittwoch, 13. Mai, hält Dr. Ralf Blank vom Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Ruhr-Uni Bochum einen Bildervortrag. Am Freitag, 15. Mai, gibt es eine Filmvorführung zur Möhnekatastrophe. Zudem erscheint eine Dokumentation in Form des Heimatblattes „Der Ninivit“. Mehr als 60 Zeitzeugen schilderten dem AKD ihre Erinnerungen an die Kriegszeiten. Das neue Heimatblatt wird ab dem 18. Mai zusätzlich im Straßenverkauf angeboten. Weitere Informationen zu Ausstellung und Dokumentation gibt der AKD rechtzeitig bekannt.

Zur Mitgliederversammlung im 30. Jahr des Bestehens des AKD begrüßte jetzt der Vorsitzende Detlev Becker 25 Mitglieder. Nach den Protokollen und Jahresberichten mit Rückblick und Ausschau folgten der Kassen- und Kassenprüferbericht. Im Anschluss wurden der 2. Vorsitzende Klaus Vernholz und der Schriftführer Michael Schäfer in ihren Ämtern bestätigt, neuer Kassenprüfer wurde Josef Voss.

Der AKD freut sich besonders über die Unterstützung der Vereinsmitglieder Peter Glaremin und Friedel Sölken. Nach dem Bericht des Ortsheimatpflegers Detlev Becker erfolgte die Ehrung der Jubilare Andreas Bertram, Rolf Döring, Karin Dransfeld, Erich Eckei, Viola Exner, Hans-Josef Rüther und Josef Voss sowie des TuS Niedereimer durch den Vorsitzenden für 25-jährige Vereinszugehörigkeit. Leider konnten an diesem Abend nicht alle Jubilare ihr Präsent persönlich entgegen nehmen.

Dank für den Pressespiegel

Einen besonderen Dank konnte der Vorsitzende Josef Hendricks aussprechen. Er sammelt seit mehr als 40 Jahren die Presseartikel aus den Zeitungen und stellt sie dem AKD zur Verfügung. Ein paar dieser Sammelhefte lagen am Versammlungsabend aus. Für seine langjährige Arbeit bedankte sich der Vorstand mit einem Präsent. Zum Schluss zeigte der AKD alte Filme aus „Niedereimers Filmschatzkästchen“.

Folgende Veranstaltungstermine bietet der Arbeitskreis Dorfgeschichte Niedereimer noch in diesem Jahr an: Am 31. Mai findet ein historischer Ausflug zum Rodentelgenkapellenfest in Bruchhausen mit Besichtigung statt. Zum Tag der offenen Tür mit Schwerpunktthema „Kommunale Neugliederung“ lädt der Verein am 3. Oktober ins AKD-Archiv ein.

Zudem gibt es eine Fahrt zur Ausstellung „200 Jahre Westfalen. Jetzt!“ am 11. Oktober in das Museum für Kunst- und Kulturgeschichte nach Dortmund. Dort sind auch Exponate des AKD zur „Dicken Eiche“ von Niedereimer zu sehen.