„Airlebnis“ braucht Gastronomie

Ein künftiger Gastronom könnte zunächst den alten Parkplatz des Freibades an der Seestraße nutzen, schlagen die Park-Investoren vor.
Ein künftiger Gastronom könnte zunächst den alten Parkplatz des Freibades an der Seestraße nutzen, schlagen die Park-Investoren vor.
Foto: WP

Amecke..  Licht und Schatten gibt es an der Sorpe. Besucher aus allen Teilen des Sauerlandes loben den Airlebnisweg und die Eindrücke, die man direkt am Wasser haben kann. Manko bei all dem: Es fehlt an gastronomischen Angeboten direkt an der 3,5 Kilometer langen Strecke. Was nicht ganz wahr ist, denn schon am Campingplatz 5 gibt es zwei Einkehrmöglichkeiten – und in Amecke weitere.

Keine Zufahrt vom alten Freibad aus

Bevor nun die Stadtverwaltung die Vergabe der für die Gastronomie an zentraler Stelle neu ausschreibt, muss die Parkplatzfrage für Besucher dieses Angebots geklärt sein. Auf Ablehnung stieß die Idee, vom alten Freibad eine Zufahrt auf die dafür vorgesehene Fläche zu bauen. Auch die holländischen Investoren sind davon nicht begeistert, wie Gerard Joosten an die Stadt Sundern schreibt. Denn es handele sich hier um einen die Ruhe suchenden Gäste störenden Ziel- und Quellverkehr, eventuell bis in den späten Abend: „Die geplanten Stellplätze liegen aus unserer Sicht in einem städtebaulich ungünstigen Bereich“, meint Joosten. Der Bereich sei für „andere, qualitativ hochwertigere Nutzungen weitaus besser geeignet.“ Darum schlagen die Investoren vor, dass die alte Parkplatzfläche von der Stadt bzw. dem Pächter auf Pachtbasis für die Gastronomie genutzt werden kann. Allerdings nicht bis in alle Ewigkeit: „Bis die Planung bezüglich des Eintrittsgebietes/Zen­trums abgeschlossen sind.“ Im Laufe der weiteren Planung sollen diese Stellplätze dann „irgendwo auf unserem Grundstück erstellt“ werden, schlägt der Belgier vor.

Dies werde aber mit der Stadt abgestimmt. „Es ist selbstverständlich klar, dass die Stellplätze in fußläufiger Erreichbarkeit zur Gastronomiefläche geschaffen werden ­müssen“. Die Kosten müsse die Stadt dann tragen. Aber man könne mögliche Synergien mit der Entwicklung des Ferienparks nutzen.

Joosten bringt dann noch zum Ausdruck, dass er hofft, die Stadt werde auch weiterhin die Bemühungen für den Zentrumsbereich unterstützen und das gesamte Projekt positiv begleiten. Gleichzeitig geht der Investor davon aus, dass es in dem Gastrobereich keine Übernachtungsmöglichkeiten geben wird.

Wie die Sunderner Politiker dies sehen, ist bisher unklar. Diskutiert wird am Dienstag, 16. Juni, ab 17.30 Uhr im Ratssaal.