Ab Donnerstag werden Fundsachen versteigert
17.10.2012 | 16:13 Uhr 2012-10-17T16:13:00+0200
Arnsberg. 43 Fahrräder, 21 Schmuckstücke, elf Handys, drei Tretroller, zwei Sätze Alufelgen mit Bereifung, zwei Portemonnaies, eine Digitalkamera, ein Mediaplayer, ein Autoradiobedienteil und ein Trennschleifer können ab heute im Internet ersteigert werden. All diese Sachen wurden innerhalb des letzten Jahres im Stadtgebiet gefunden. „Am häufigsten werden Fahrräder bei uns im Fundbüro abgegeben, dann folgen in der Rangliste Handys und Schmuck“, erzählt Iris Schilde von der Stadt Arnsberg.
Die Online-Auktion der Arnsberger Fundsachen läuft vom 18. Oktober 17 Uhr bis 28. Oktober 17 Uhr unter der Internetadresse www.sonderauktionen.net. Versteigert wird alles, was nach der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten nicht wieder abgeholt wurde und für die der Finder keinen Anspruch angemeldet hatte. „Die Abholungsquote für Fundsachen ist nur sehr gering und liegt bei etwa 20 Prozent“, berichtet Iris Schilde, „dabei handelt es sich meistens um Portemonnaies und Schlüsselbunde“. Das Auktionsprinzip im Internet funktioniert nach dem so genannten Count Down Prinzip, das heißt die Artikelpreise fallen im Angebotszeitraum in regelmäßigen Abständen von einem hohen Startpreis bis zu einem niedrigen Endpreis. „Man kann jederzeit zuschlagen und den Artikel kaufen, oder einen Wunschpreis als Gebot abgeben, dann erhält man automatisch den Zuschlag“, so Iris Schilde. Bei der Auktion mitbieten, kann jeder Interessierte, der sich im Internet angemeldet hat.
Falls ein Besitzer sein Eigentum entdecken sollte, kann er sich in den Stadtbüros melden und erhält nach der Vorlage eines Nachweises (Rechnungen, Zertifikate) nach der Versteigerung den Ersteigerungserlös. Ansonsten fließt der gesamte Erlös der Auktion zur Deckung der personellen und sachlichen Kosten in den städtischen Haushalt.
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