7200 Stunden Engagement für Arnsberg

Beförderte und geehrte Feuerwehrleute mit Basislöschzugführer Stefan Beule (r.), stellv. Wehrführer Harald Kroll (6.v.r.) und den Einheitenführern David Mannchen (Arnsberg), Nikolaj Schulte (Wennigloh) und Stephan Kemper (Breitenbruch).
Beförderte und geehrte Feuerwehrleute mit Basislöschzugführer Stefan Beule (r.), stellv. Wehrführer Harald Kroll (6.v.r.) und den Einheitenführern David Mannchen (Arnsberg), Nikolaj Schulte (Wennigloh) und Stephan Kemper (Breitenbruch).
Was wir bereits wissen
Basislöschzug 2 der Freiwilligen Feuerwehr zieht auf Hauptdienstbesprechung Bilanz. 78 Einsätze in 2015.

Arnsberg..  Der Basislöschzug 2 der Freiwilligen Feuerwehr, bestehend aus dem

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Löschzug Arnsberg und den Einheiten Wennigloh und Breitenbruch, rückte im vergangenen Jahr 78 Mal zu Feuer und Hilfeleistung sowie Vorsorgeeinsätzen aus, daneben gab es zahlreiche Übungen an Objekten und die Brandschutzerziehung für Kinder. Die Wehrleute leisteten dabei insgesamt 7 200 ehrenamtliche Stunden (Arnsberg: 4 500, Breitenbruch:1 200, Wennigloh 1 500).

Eindrucksvolle Zahlen, die Basislöschzugführer Stefan Beule bei der gemeinsamen Hauptdienstbesprechung im Kreisfeuerwehrhaus aufzeigte und dabei einige markante Einsätze hervorhob.

Zum wohl gefährlichsten Einsatz wurde der Basislöschzug Anfang Juli alarmiert. An der Sunderner Straße brannte es in einer Scheune, das Feuer war mit Innen- und Außenangriff schnell gelöscht. Bei der Kontrolle der Einsatzstelle und der Suche nach versteckten Glutnestern machte die Feuerwehr dann einen hochexplosiven Fund: Mehrere Kisten mit Munition, Schwarzpulver und Granaten sowie zahlreiche Waffen lagen mitten im Brandgeschehen. Der Kampfmittelräumdienst kümmerte sich später um den Abtransport dieser gefährlichen Gegenstände.

Trotz Werbung wenig neue Mitglieder

Trotz einer beachtlichen Bilanz an Einsätzen und Stunden bereitet der seit Jahren kontinuierliche Rückgang an Mitgliedern den Führungskräften Sorgen. Für den Einsatzdienst stehen im Basislöschzug 2 derzeit 94 Kräfte zur Verfügung. „Leider ist das Ziel, eine dreistellige Mitgliederzahl zu schaffen, bislang nicht erreicht worden“, so Stefan Beule. Trotz Werbung und einem Info-Abend sei die Resonanz gleich Null: „Das ist sehr bedauerlich“.

Kinderfeuerwehr sichert Nachwuchs

Ehrungen und Beförderungen

Erfreulich allerdings seien die 12 neuen Jugendfeuerwehrleute, die in einigen Jahren den Nachwuchs in der Einsatzabteilung sichern werden. Hier hakte auch der stellvertretende Wehrführer Harald Kroll ein. Seit dem Herabsetzen des Mindestalters auf 10 Jahre habe sich die Anzahl der Jugendfeuerwehrleute im Stadtgebiet mit derzeit 182 mehr als verdoppelt. Darüber hinaus sei die Gründung einer so genannten Kinderfeuerwehr (ab 6 Jahren) geplant, eine Arbeitsgruppe stellt momentan zusammen mit dem Löschzug Oeventrop die Weichen für dieses zukunftsweisende Projekt.

Kroll dankte ebenso wie Bürgermeister Hans-Josef Vogel und Basislöschzugführer Beule den Wehrleuten für ihre Einsatzbereitschaft. Nicht nur bei Bränden stünden die Wehrleute zur Stelle, auch bei der Unterbringung von Flüchtlingen packten sie tatkräftig mit an.