65-Jähriger auf L 735 in Arnsberg tödlich verunglückt

Das Fahrzeug, ein BMW, ist nach dem Aufprall völlig zerstört. Die Feuerwehr entfernt Dach und eine Tür, um den Fahrer bergen zu können.
Das Fahrzeug, ein BMW, ist nach dem Aufprall völlig zerstört. Die Feuerwehr entfernt Dach und eine Tür, um den Fahrer bergen zu können.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Tödlicher Alleinunfall auf der L 735 in Arnsberg zwischen Oeventrop und Uentrop. Ein 65-Jähriger war in einer Linkskurve von der Fahrbahn abgekommen.

Oeventrop/Uentrop.. Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete sich in der Nacht zum Sonntag gegen 0.30 Uhr auf der Landesstraße 735 zwischen Oeventrop und Uentrop. Um 0.45 Uhr alarmierte die Feuerwehr-Leitstelle in Meschede die Hauptwachen Arnsberg und Neheim, den Löschzug Arnsberg sowie den Rettungsdienst. Zahlreiche ­Rettungskräfte rückten zu dem Unfall auf der Casparistraße aus.

Furchtbares Szenario vorgefunden

Vor Ort fanden die Feuerwehrleuten ein furchtbares Szenario vor: Ein Pkw, der offenbar aus Richtung Oeventrop fuhr, war zwischen Oeventrop und Uentrop aus bislang noch ungeklärter Ursache in einer Linkskurve von der Fahrbahn abge­kommen. Der Wagen kam schließlich – auf der rechten Seite liegend – zwischen der Leitplanke und einer aus massiven Bruchsteinen errichteten Hangsicherungsmauer stark beschädigt zum Stillstand. Der Fahrer, ein 65 Jahre alter Arnsberger, wurde eingeklemmt.

Die Rettungskräfte stellten bei einer ersten Erkundung keine Lebenszeichen mehr bei dem alleine im Pkw befindlichen Fahrzeugführer fest. Die Feuerwehr sicherte das Fahrzeugwrack und begann, – unter Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät – die Leitplanke zu entfernen, um einen Zugang zu dem Unfallwagen zu schaffen.

Opfer aus dem Wrack geborgen

Gleichzeitig wurden Löschmittel bereit gehalten, um zu verhindern, dass ein Feuer ausbrach. Nach Entfernung der Fahrzeugbatterie zur Neutralisierung etwaiger Zünd­quellen entfernten die Wehrmänner die Reste des Daches und die Fahrertür, um die eingeklemmte Person aus dem Fahrzeug bergen zu können. Rettungsdienst und Polizei führten anschließend die weiteren erforderlichen Maßnahmen durch.

Die Feuerwehr blieb bis zum Abtransport des Fahrzeugwracks durch ein Abschleppunternehmen an der Unfallstelle.Für die Dauer der Bergungsarbeiten und der Dokumentation der Unfallstelle durch die Polizei wurde die Casparistraße in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

20 Einsatzkräfte vor Ort

Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen davon aus, dass der Pkw auf die am Fahrbahnrand befindliche Schutzplanke geriet, dadurch angehoben wurde und schließlich gegen die Mauer prallte.

Die letzten Einheiten von Feuerwehr und Rettungsdienst, die mit rund 20 Einsatzkräften und mehreren Fahrzeugen vor Ort waren, rückten dann gegen 3 Uhr ab. (wp)