30 Erzieherinnen streiken für mehr Lohn

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Elf Tageseinrichtungen der Stadt Arnsberg wurden am gestrigen ersten Streiktag der Erzieher/-innen und Pädagogen in NRW bestreikt. 30 Erzieherinnen befanden sich,laut Verdi, im Ausstand

Arnsberg..  Elf Tageseinrichtungen der Stadt Arnsberg wurden am gestrigen ersten Streiktag der Erzieher/-innen und Pädagogen in NRW bestreikt. 30 Erzieherinnen befanden sich,laut Verdi, im Ausstand. „Zwei Kitas wurden komplett bestreikt“, berichtet die Pressesprecherin der Stadt Arnsberg, Stephanie Schnura. Kinder blieben aber nicht vor geschlossenen Türen stehen: „Es können alle Einrichtungen durch die Schaffung von Notgruppen offen gehalten werden“, gab sie Entwarnung.

Einzige Kindertageseinrichtung, die ganz geschlossen wurde, war am Montag die „Villa Kunterbunt“ in Neheim. „Hier ist aber der Bedarf einer Notgruppe gering, so dass für die Villa die Notgruppenbetreuung in der Kindertagesstätte Zipfelmütze stattfindet“, berichtet Schnura von der Streikfront. Dort werde auch Personal der „Villa“ eingesetzt. Damit sei unter dem Strich zwar das Gebäude geschlossen, alle betroffenen Kinder aber in einer anderen Notgruppe unter gekommen.

Mittwoch Kundgebung in Neheim

Für den heutigen zweiten Streiktag wird es wohl ähnlich laufen. Zur Vorbereitung des Streiktages am morgigen Mittwoch wird es am heutigen Dienstag einen Vorbereitungstag im Neheimer Kolpinghaus geben. Dazu wird der SPD-Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese erwartet. Auf dem Neheimer Markt wird dann am Mittwoch eine von mehreren lokalen Streikveranstaltung von Verdi stattfinden. „Weitere sind für Brilon, Marsberg und Lippstadt geplant“, berichtete gestern Verdi-Sekretär Dirk Wiesner aus Meschede.