Top-Kinos von Jakarta bis Altena
27.01.2012 | 18:49 Uhr 2012-01-27T18:49:00+0100
Altena. Das kleine Kino in Altena erhält internationale Anerkennung und kann mit luxuriösen oder kunstvollen Filmtheatern aus der ganzen Welt mithalten.
Jakarta, London, Altena – das Trendmagazin InStyle hat den außergewöhnlichsten Kinos der Welt in seiner Februar-Ausgabe eine Doppelseite gewidmet. Das Apollo kann im internationalen Vergleich gut abschneiden – insbesondere der Service am Tisch wird gelobt.
Mit einer Bar im Kinosaal können die anderen in der Ausgabe genannten Lichtspielhäuser nicht mithalten. Dafür hat das London Electric Cinema sich den Charme seiner Gründungszeit vor 100 Jahren erhalten. Die Original-Architektur mit Gewölbedecke und Löscheimern an der Wand bietet auch ein interessantes Kinoerlebnis zu einem bezahlbaren Preis von 9 Euro.
Im „Blitz Megaplex“ in Jakarta können zwar nur insgesamt 40 Besucher Platz nehmen, dafür aber können sie sich bequem betten: 20 Doppelbetten stehen hier in der Velvet Lounge für Kuschelfreudige bereit. Für Intimsphäre sorgen Trennwände, aber auch die Kamera guckt mit, damit es während des Kinovergnügens (für 22 Euro) nicht zu heiß her geht.
Nicole Güldner hat Partner gefunden, die das Kino auf vielfältige Weise bekannt machen.
Dazu zählt das Duo Funcascade, das den Kinoinsel-Song komponierte.
Konstantinos Sampanis hat zudem einen Image-Film gedreht. Beides zu sehen auf www.apollo-service-kino.de.
Apollo-Chefin Nicole Güldner mag die Idee: „Ich träume ja noch immer von der Wiederbelebung des zugebauten Balkons im Apollo Royal, aber beim letzten Umbau wäre das sowohl technisch, als auch finanziell zu aufwändig gewesen. Sollte es eines Tages klappen, könnte ich mir auch eine kleine Kuschel-Lounge vorstellen.“
Im internationalen Vergleich schneiden deutsche Kinos in der InStyle gut ab: In Taufkirchen/Vils ist Café, Kino und Konzertsaal vereint, auch Partys können hier gefeiert werden. Wie in Altena auch überzeugt hier der Eintrittspreis: Ab 5 Euro gibt’s Filmvergnügen. Darunter sind aber kaum US-Produktionen.
Weitere Empfehlung: Der Bayerische Hof in München mit Sofa-Lounge. Wie im Apollo-Deluxe steht hier ein kleiner Saal zur Verfügung, der 38 Gäste fasst. Die flachen Lehnen der langen Sofareihen bieten Platz für ein Gläschen Champagner. Den können Filmfans aus der Hotelbar mit an den Platz nehmen.
Puristischer Filmgenuss im Kölner Cinedom
Der Kölner Cinedom wurde noch vom verstorbenen Filmproduzenten Bernd Eichinger mitgeplant, in Zusammenarbeit mit dem Architekten Thomas P. Friedl, Manager der UFA Cinema. Die Idee: Keine ablenkenden Elemente, weshalb die Säle komplett in schwarz gehalten wurden.
So puristisch hielt Apollo-Chefin Nicole Güldner es nicht, als sie erst den Umbau zum Apollo Deluxe und später zum Apollo Royal plante. Im großen Saal dominieren Blau und Rot. Bilder und Metallplastiken setzen Akzente vom Treppenhaus bis ins Foyer.
„Wir werden noch weltberühmt“, lacht Güldner. „Das haben die Altenaer in Gemeinschaftsarbeit vollbracht!“, richtet sie ihren Dank an alle Unterstützer. „Jetzt setzen wir sogar globale Maßstäbe – wenn das nicht für unsere Stadt spricht!“
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