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SPD-Kandidat Scheffler schlägt scharfe Töne an

19.02.2010 | 22:34 Uhr

Altena. „Unser Bundesaußenminister sollte besser mal seine Tassen im Schrank lassen.”-

Kurz und knapp fiel Michael Schefflers erwarteter Kommentar in Richtung des FDP-Vorsitzenden Westerwelle aus. Der SPD-Ortsverband begrüßte ihren Kandidaten für die Landtagswahl am 9. Mai zur ersten Mitgliederversammlung in 2010 am Donnerstagabend im Saal des Hotel am Markt.

Scheffler, der den im Wahlkreis 121 (Iserlohn, Nachrodt- Wiblingwerde, Altena, Werdohl) antritt, rügte bei seiner Rede vor 15 Parteifreunden weit weniger die Bundesregierung als viel mehr die Arbeit von NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU), den er als „Lügner” bezeichnete.

„Was der in Düsseldorf redet und was er in Berlin sagt und tut, sind zwei grundverschiedene Sachen”, führte SPD-Kandidat Scheffler aus und attestierte dem „Traumpaar” CDU/FDP einen Kriegszustand, den die Sozialdemokraten in den nächsten Wochen nutzen wollen, um das Vertrauen ihrer Wähler zurück zu gewinnen.

Neben seiner harschen Kritik an der Bildungspolitik des Landes NRW beklagte Michael Scheffler die Schieflage der kommunalen Haushalte. Er prognostizierte dem Märkischen Kreis ein Defizit über 219 Millionen Euro für das laufende Jahr, sofern eine Neuregelung der Gewerbesteuer weiterhin verhindert werde.

Eigener Bericht

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