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Pannen haben "Gesamtbild nicht getrübt"

20.06.2007 | 09:32 Uhr

Nachrodt-Wiblingwerde. (gs) Gut zwei Wochen nach den Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Gemeinde am Holensiepen war noch einmal Manöverkritik in der Ratssitzung am Montag angesagt.

Bürgermeister Friedhelm Schröder dankte allen Vereinen, Verbänden und Akteuren, die sich an den Feiern beteiligt hatten, für ihre Unterstützung. Sodann ging er auf die Kritik ein, die nach den beiden Festtagen vielfach geäußert worden war. Friedhelm Schröder sah durchaus einen Unterschied zwischen der "öffentlichen Meinung und der veröffentlichten Meinung".

Er habe sehr viel Zustimmung für das Fest erhalten; natürlich habe es einige technische Pannen gegeben, gab er zu. Die hätten aber das "Gesamtbild nicht getrübt".

Bürgermeister Schröder ging weiter auf einen Leserbrief von CDU-Fraktionschef Peter Herbel ein, ohne jedoch dessen Namen zu nennen. Herbel hatte in seiner Stellungnahme u. a. gesagt, "dass die Vereine einen großen Anteil daran hatten, dass das Fest nicht zu einem Fiasko geworden ist".

In 35 Jahren noch nie so viel Kritik gehört

Peter Herbel antwortete, dass er und der Bürgermeister "eine unterschiedliche Wahrnehmung haben". Herbel weiter: "Ich bin seit 35 Jahren Kommunalpolitiker. Ich habe in dieser Zeit noch nie so viel Kritik wie an der Organisation des Fests am Holensiepen gehört." Wenn die Vereine beispielsweise gesagt hätten, wir singen nicht, dann wäre das Fest wirklich ein Fiasko geworden.

UWG-Ratsfrau Kerstin Barsekow betonte noch einmal, dass die UWG gefordert hätte, einen Eventmanager für das Fest zu engagieren. "Die Organisation war nicht gut. Da hat es an einigen Ecken gefehlt."

Auch SPD-Fraktionschefin Susanne Jakoby wiederholte ihre Kritik an der Organisation des Jubiläumsfests: "Ohne die Vereine wäre das Fest ein Fiasko geworden. Das Programm war klasse, das Organisatorische eine einzige Katastrophe."

Ulrike Senetzki von der UWG war es wichtig, noch einmal das Gute des Fests zu betonen. "Für die Bürger war es ein gelungenes Fest." Dass sich soviel beteiligt hätten, sei doch wirklich positiv zu bewerten.

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