Menschen-Fischer in der Rahmede
11.08.2009 | 19:23 Uhr 2009-08-11T19:23:00+0200
Rahmede. Seit Montag laufen die Ferienspiele der evangelischen Kirchengemeinde Rahmede. Unter dem Motto „Mensch, Petrus!" wird die Geschichte um Petrus, den Fischer der zum Jünger Jesu wurde, nacherzählt.
Dazu gibt es als Auftakt zu den jeweiligen Tagen ein Anspiel in der Friedrichskirche. Dann streifen sich die Betreuer ihre Fischerkutten über und hocken sich ins Boot, das momentan in der Kirche steht. Durch liebevoll gestaltete Requisiten gelingt es dem 16-köpfigen Betreuerteam sogar, einen maritimen Touch in der Kirche zu kreieren, in dessen Atmosphäre die 30 Kinder eintauchen, um zu erleben, was vor ungefähr 2000 Jahren passiert ist.
Nach dem jeweiligen Anspiel geht es dann ins Gemeindehaus, in kleinen Gruppen wird die eben gehörte Geschichte vertieft und mit unterschiedlichen Medien und Arbeitsweisen aufbereitet.
Heute geht's ins
Freilichtmuseum
So gab es am Dienstag unter anderem eine Meditation zur passenden Geschichte um Petrus. Außerdem können sich die Teilnehmer, übers ganze Gemeindehaus verteilt, voll austoben: es wird gesungen, gebastelt und gespielt. Da ist das „Schweinchen in der Mitte, nur mit Fußball!" auf dem schräg liegenden Berg kein seltener Anblick, ebenso wenig wie der von Kindern, die in ihre Bastelarbeiten vertieft über Tischen hängen und tatsächlich verraten, dass sie einmal Elektriker oder Journalist werden wollen.
Das Highlight der Woche findet heute statt: eine Zugfahrt nach Hagen. Von dort aus geht es dann in Richtung Freilichtmuseum weiter. Den Abschluss der Woche bildet, wie bereits in den Vorjahren, der Familiengottesdienst am Sonntag, bei dem die Teilnehmer vorstellen, was die Woche über so passiert ist und die Betreuer ein weiteres Mal in ihren Dress als Fischer schlüpfen.
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