Leichter Grusel auf acht Beinen
22.08.2010 | 17:36 Uhr 2010-08-22T17:36:00+0200
Altena.Über 60 verschiedene Arten von Vogelspinnen - eine seltene und vielfältige Sammlung, die es für gewöhnlich in kaum einem Zoo zu finden gibt, gastierte am Samstag in Altena.
Die Resonanz war dennoch eher mager – innerhalb von sieben Stunden kamen um die 100 Besucher - normalerweise seien es deutlich mehr, so die Veranstalter, die Familie Sperlich. Dafür kamen die Besucher auf ihre Kosten: Bestimmte Spinnenarten konnten sogar aus dem Terrarium herausgeholt und auf der Hand gehalten werden, allerdings nur unter Betreuung und Beaufsichtigung.
Familienbetrieb
ganzjährig unterwegs
Die Ausstellung ist ein kleiner Familienbetrieb, der jährlich zwischen 80 und 90 Ausstellungen anbietet. Angefangen hat es mit der Leidenschaft von Vater Charlie Sperlich, der seltene und gefährliche Tiere sammelt: Schlangen, Spinnen und Skorpione. Irgendwann wuchs die Idee, mit einigen Exemplaren auf Ausstellung zu gehen, schließlich besitzt die Familie Sperlich eine sehr exotische Sammlung.
Seit etwa vier Jahren ist Charlie Sperlich mit seiner Tochter Shirley und seinen Söhnen Sidney und Kevin ständig auf Achse. Mit einem großen Anhänger, auf dem die rund 75 Terrarien in einer Spezialvorrichtung verstaut werden. Inklusive Spezialtrageboxen und Spanngurten, damit die Terrarien nicht einmal ins Wackeln geraten. Wobei die Ausstellung nur einen begrenzten Teil der Sammlung zeigt: „Für Menschen gefährliche Tiere nehmen wir definitiv nicht mit“ verrät Shirley Sperlich.
Trotzdem sind die Terrarien allesamt verschlossen und können nur von den Sperlichs geöffnet werden, die dennoch nur bestimmte Exemplare aus dem Terrarium lassen und mit ihrem Fachwissen beeindrucken, während die Besucher ihre Angst überwinden und eine Vogelspinne über die blanke Haut spazieren lassen.
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