Hollstein kratzt an der 70-Prozent-Marke
30.08.2009 | 23:41 Uhr 2009-08-30T23:41:00+0200Altena. Der Favorit hat sich durchgesetzt: Dr. Andreas Hollstein (CDU) bleibt Bürgermeister von Altena. Der Amtsinhaber gewann überaus deutlich mit 69,3 % gegen seinen SPD-Herausforderer Kay Kürschner (SPD), der nur 30,7 % bekam. Hollstein geht nun in seine dritte Amtszeit.
Kürschner konnte offenbar zwar diejenigen Wähler holen, die vor fünf Jahren den Grünen oder den FDP-Kandidaten wählten. Hollstein behielt seine Stimmen jedoch für sich.
„Ich habe zwar ein um neun Prozent besseres Ergebnis als vor fünf Jahren erzielt”, meinte der unterlegene SPD-Kandidat Kay Kürschner, „aber das ist nicht das Resultat, das ich mir vorgestellt habe.” Als wichtige Ursache für seine Niederlage führte Kürschner die geringe Wahlbeteiligung (50,9 %) an. „Wenn die Wahlbeteiligung nicht deutlich über 50 Prozent liegt”, so Kürschner, „haben wir es schwer, in Altena Mehrheiten zu holen.”
Der Sieger hatte nur insgeheim gehofft, sein gutes Ergebnis aus dem Vorjahr noch zu toppen - aber keinesfalls in der jetzigen Größenordnung. Hollstein: „Ich bin glücklich.” Dass zwei Drittel der Altenaer ihn wollten, erfüllt ihn mit Stolz.
Die Wähler/innen setzten offenbar auf bewährte Personen. Hollstein würdigte noch einmal sein Rathaus-Team und die gute Zusammenarbeit mit FDP und Grünen. Jetzt könne er seine Arbeit in den nächsten sechs Jahren fortführen. Das bedeutet: den Haushalt zu konsolidieren und trotzdem das Konzept Altena 2015 umzusetzen.
Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe.
0mitdiskutieren