Es geht 2011 weiter im Krankenhaus Altena
08.10.2010 | 15:48 Uhr 2010-10-08T15:48:00+0200
Altena. Das Altenaer Krankenhaus arbeitet auch über den 31. Dezember hinaus für die Bevölkerung. Vinzenz-Geschäftsführer Rentemeister berichtete am Donnerstagabend von zwei verheißungsvollen Kooperationspartnern. Chefarzt Jens Linderhaus stellte Pläne für eine Früh-Reha vor. Für das Medizinische Zentrum ist eine neue Frauenärztin gefunden.
Nach mehrmonatiger Stille traf sich am Donnerstag im Ratssaaal das Aktionsbündnis „Rettet das Altenaer Krankenhaus“ mit dem neuen Geschäftsführer. Franz-Jörg Rentemeister formulierte: „Ich schließe das Krankenhaus nicht. Aber Sie schließen es selbst, wenn Sie es nicht entsprechend frequentieren!“
Rentemeister las den Akteuren zunächst die Leviten und behauptete, die Protestaktionen hätten dem Altenaer Krankenhaus geschadet. Das bestritten die Teilnehmer zwar energisch. Dennoch lenkte Bürgermeister Dr. Hollstein am Ende ein und lud Rentemeister ein, gemeinsam die Protest-Transparente einzurollen - ein mehr als symbolisches Friedenssignal.
Rentemeister widersprach Behauptungen, Politik habe ihn gezwungen zu dem Gespräch mit dem Aktionsbündnis. „Ich bin freiwillig gekommen.“ Er schaffe es jedoch nicht, die Vergangenheit aufzuarbeiten.
Rentemeister verdeutlichte, dass das Krankenhaus keineswegs über den Berg sei. Es geht aus seiner Sicht kein Weg an einschneidenden Maßnahmen vorbei. Dabei sollen andere Krankenhaus-Träger helfen. Rentemeister spricht von zwei Gesprächspartnern „mit besonderer Bedeutung“. Ob Fusion, Kooperation oder eine komplette Übernahme in Frage kommen, wollte Rentemeister nicht sagen. „Ich gehe aber davon aus, dass das klappen wird. So oder so.“
Als weiteren Ansatz sieht Rentemeister die Möglichkeit, mehr anzubieten. Dazu bereitet Chefarzt Jens Linderhaus derzeit den Start einer Früh-Reha im geriatrischen Bereich vor.
12:00
Wieso, die Stadt setzt doch grad ihre Prioritäten. Wie wärs, wenn sie dann auf der Burg ein paar Bader und Medicusse arbeiten läßt? So kann man mit dem Aufzug zur Burg und sich dort direkt behandeln lassen...
12:38
Hurra! Die Unwirtschaftlichkeit geht weiter. Wer bezahlt die Pleite? Ach so, die Allgemeinheit... Stimmt. Ich vergaß. Der Staat und ganz besonders die Stadt Altena sind so reich, dass die Straßen zur Zeit mit Blattgold verziert werden.
00:52
…..Interessantes Detail am Rande: In der so genannten Konvergenzphase, die kleinen Krankenhäusern eine Zeit lang gute Gewinne bescherte, hat das Haus nach Rentemeisters Berechnungen etwa eine Million Euro Überschuss gemacht – „dieses Geld finde ich nicht“. Dann solle er Strafanzeige erstatten, riet der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende Einhard Pflüger…..
http://www.come-on.de/nachrichten/maerkischer-kreis/altena/krankenhaus-transparente-sollen-verschwinden-951818.html
Ja wo ist denn das liebe Geld geblieben? In einem Krankenhaus am Rande der Stadt könnte gleiches passiert sein. Man sollte aber dazu den/die Richtigen fragen. Vielleicht lässt sich dadurch einiges aufklären?