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Knerling-Woche

Dönekes von Tante Lene

21.02.2012 | 17:56 Uhr
Dönekes von Tante Lene
Die Kinder aus dem Kindergarten Knerling im Jahr 1946. Klaus Loettgers untere Reihe Fünften von links (Repro: Heinz Linke)

Altena.Sie sind noch längst nicht vergessen, die alten Zeiten vom Knerling. Besonders dann nicht, wenn die alteingesessenen Bewohner des Ortsteils zusammenkommen, um sich über frühere Ereignisse zu unterhalten. Anlass zu den Gesprächen war am Montag der zweite Tag der Knerling-Woche. Der Generationentreff hatte den Klönabend unter das Motto „Der Knerling früher“ gestellt.

Otto Dönch erinnerte daran, dass es der Rosenmontag war. Er empfing die Besucher in der alten Schule mit Kanevalsschlagern, die er mit nostalgischem Klang seinem Leierkasten entlockte.

Dass mit David Froessler ausgerechnet ein Gast aus Düsseldorf in Altena weilte, war sicher etwas Besonderes. „Ich bin ein Knerling-Fan ,“ gestand der Mann aus dem Rheinland. Froessler, Managing Direktor der Urbano Agentur, hatte zusammen mit dem Generationentreff die Knerling-Woche geplant und den Klönabend mit vorbereitet.

Während über eine Video-Präsentation Bilder vom Ortsteil auf der Leinwand zu sehen waren, übernahm es Klaus Loettgers, in dem vollbesetzten Raum Dönekes aus alten Zeiten zu erzählen. Er hatte in den über 60 Besuchern nicht nur aufmerksame Zuhörer; das Publikum konnte seine Ausführungen teils noch ergänzen.

Viele Geschäfte nach dem Zweiten Weltkrieg

Die Anwesenden wurden durch die Bilder und Erzählungen bis in die ersten Jahre der Nachkriegszeit zurückversetzt, als es noch zig Geschäfte im Ortsteil gab. Auf einem der Fotos war Klaus Loettgers mit vielen seiner Alterskameraden im Kindergarten zu sehen. Leiterin war damals die unvergessene Tante Lene. Loettgers: „Ihr müsste man ein Denkmal setzten.“ Der Aussage, dass der Knerling nicht nur eine Arbeitersiedlung gewesen sei, stimmten die Anwesenden zu. So erinnerte er daran, dass unter anderem Landrat Hesse, Stadtdirektor Armin Domann, Förster Lohs und nahezu ein Dutzend Polizisten dort gewohnt hatten.

Heinz Linke

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