„Die Linke" tritt in allen 16 Wahlbezirken an
07.08.2009 | 12:36 Uhr 2009-08-07T12:36:00+0200Altena. Die Partei „Die Linke" will bei der Kommunalwahl am 30. August in den Rat einziehen. Um dieses Ziel zu erreichen, tritt sie in allen 16 Wahlbezirken im Stadtgebiet Altena an. Am Montag stellte die Partei ihre Kandidaten für die Wahl auf.
„Die Linke in Altena wächst," kommentierte ihr Frontmann Manfred Wolfinger die gute Beteiligung an der Versammlung in der Gaststätte „Mythos". 20 Personen waren gekommen, um bei der Aufstellung der Liste mitzuwirken. Wolfinger gab erfreut bekannt: „Wir haben jetzt 13 Mitglieder. Drei von ihnen sind gerade noch neu unserer Partei beigetreten."
Bisher war Wolfinger quasi Alleinkämpfer in der Burgstadt für „Die Linke". Für die anstehenden Wahlen hat er nun weitere Mitstreiter gefunden. „Ich bin ganz angenehm überrascht", sagte er. Dies sei umso erstaunlicher, da Altena noch keinen eigenen Ortsverband habe. Der soll erst Ende des Jahres gegründet werden. Noch werden die Burgstädter vom Stadtverband Iserlohn betreut, deren 1. Sprecher, Andreas Michel, die Kandidaten-Nominierung in Altena leitete.
Dabei gab es überhaupt keine Probleme, genug Bewerber für die Direktmandate aufzustellen. Die Reserveliste wird von Manfred Wolfinger angeführt. Damit honorierten die Mitglieder dessen bisherige Verdienste als Sprecher der Basisgruppe Altena. Insgesamt hat „Die Linke" acht Kandidaten auf die Listenplätze gesetzt. Platz 2 nimmt Petra Herbitz ein. Sie habe sich bereits kommunalpolitisch im Märkischen Kreis engagiert, berichtete sie bei ihrer Vorstellung. Nun käme ihr „Die Linke" mit ihrem politischen Programm am meisten entgegen.
Die weiteren Plätze der Reserveliste für „Die Linke" nehmen folgende Kandidaten ein: Jürgen Niemann (3), Claudio Porcu (4), Johann Peter Jung (5), Ernst Wilhelm Herbel (6), Joachim Schalloch (7) und Stefan Foerste (8).
„Die Linke" ist zuversichtlich, dass sie – gemessen am Ergebnis der Europawahl von 4,5 Prozent – gute Chancen hat, über die Reserveliste in das Altenaer Stadtparlament einzuziehen. Bei der Kommunalwahl gibt es keine Sperrklausel.
Die Versammlung beschloss außerdem, dass sie keinen eigenen Kandidaten für das Bürgermeister-Amt ins Rennen schickt. Damit blieb die Basisgruppe in der Burgstadt bei ihrer zuvor getroffenen Entscheidung, obwohl sich Petra Herbitz für eine Kandidatur zur Verfügung gestellt hatte. Versammlungsleiter Andreas Michel bedauerte die Entscheidung der Altenaer Genossen, keinen BM-Kandidaten zu stellen.
Der Sitzung wohnte auch Karsten Renfordt aus Iserlohn bei. Renfordt ist Landrats-Kandidat „Der Linken" und zudem Kandidat für einen Platz im Bundestag. Er ermunterte die Parteifreunde in der Burgstadt, weiter für Forderungen der „Linken" einzutreten.
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