CDU: Bald sind auch die Außenbezirke wieder dran
20.08.2009 | 14:48 Uhr 2009-08-20T14:48:00+0200Altena. In der nächsten Legislaturperiode will die CDU anfangen, den Focus stärker auf die Außenbezirke zu richten. Fraktionschef Uwe Scholz, der Stadtverbandsvorsitzende Stefan Herburg und die Newcomerin Hannah Freissler umrissen jetzt noch einmal die groben Eckpfeiler des CDU-Kommunalwahlprgramms.
Einen Programm-Parteitag sparte sich die Mehrheitspartei. Stattdessen schickte der Parteivorstand einen Entwurf an die Fraktionsmitglieder und nahm Hinweise entgegen.
Die Kernaussage des Programms: Die CDU sieht sich bzw. die Stadt Altena auf dem richtigen Weg. „Ideen gibt es doch schon genug", verweist Uwe Schoz auf die 314 Ansätze des Handlungs- und Entwicklungskonzeptes. Davon sei gar nicht alles umzusetzen. Am Ende werde nicht mehr alles passen. Deshalb hält sich die CDU mit neuen Ansätzen zurück.
Die „Ungläubigkeit" vieler Altenaer sei inzwischen gewichen, freuen sich Scholz und Herburg. Die Bürger hätten gesehen, dass da nicht nur Worthülsen verteilt würden. „Altena 2015 hat oberste Priorität für uns."
Die CDU plädiert sehr für das grundlegende Konzept, statt einer zusammenhanglosen Aneinanderkettung von Ideen.
Das bedeutete bisher allerdings auch, den Entwicklungsschwerpunkt Innenstadt zu setzen.
Dessen Zustand bedeute viel für das Selbstverständnis der ganzen Stadt. Scholz: „Deshalb wird unser Schwerpunkt auch in den nächsten fünf Jahren in der Innenstadt liegen."
Darüber hinaus Großprojekte in den Außenbezirken zu starten, überfordere die Stadt personell und finanziell.
Dennoch müsse sich die Stadt „ganz allmählich" auch wieder um die anderen Ortsteile kümmern.
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