Burggymnasium kooperiert mit Gemeinschaftsschule
08.12.2010 | 14:53 Uhr 2010-12-08T14:53:00+0100
Altena/Neuenrade.Die neue Neuenrader Gemeinschule und das Altenaer Burggymnasium wollen kooperieren. Das gab der Altenaer Bürgermeister Dr. Hollstein am Mittwoch bekannt.
Anfang der Woche hatte der Rat der Stadt Werdohl eine Kooperation mit der Werdohler Gesamtschule abgelehnt. Die Stadt Neuenrade verhandelte bereits parallel mit Altena. Diese Lösung kommt nun aller Voraussicht zum Tragen.
Am Mittwoch nächster Woche soll die Schulkonferenz des Altenaer Burggymnasiums das Thema beraten. Der Altenaer Rat tagt eine halbe Woche später. Die Zustimmung beider Gremien scheint sicher zu sein.
In der Konseqenz werden beide Schulen ihre Programme aufeinander abstimmen. Die Stadt Altena verpflichtet sich, in der Oberstufe Plätze für Kinder der Neuenrader Gemeinschaftsschule zur Verfügung zu stellen - sofern diese die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe haben. Die Fahrtkosten übernimmt die Stadt Altena. Ob
In den vergangen Jahren verzeichnete das Altenaer Burggymnasium einen starken Zulauf aus Neuenrade und Werdohl - zu Lasten des Plettenberger Gymnasiums.
Auch die Plettenberger hatten sich um eine Kooperation mit der neuen Gemeinschaftsschule beworben.
Kommen ausreichend Anmeldungen für die neue Schule zustande, hat das Konsequenzen für die weiterführenden Schulen der umliegenden Städte. Auch das Burggymnasium muss mit weniger Anmeldungen für die fünften Klassen rechnen. Dafür verstärken Neuenrader Schüler dauerhaft die Oberstufe und sorgen damit für eine größere Auswahl an Kursen.
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