Blutspendedienst kam Berg nicht hinauf
16.02.2010 | 18:07 Uhr 2010-02-16T18:07:00+0100Evingsen. Blutspender in Evingsen standen am Montagabend vor verschlossener Tür in St. Theresia. Der DRK-Blutspendedienst Hagen hatte die Spende kurzfristig wegen der vereisten Zuwegung zur Kirche abgesagt.
Ärgerlich: Der DRK-Ortsverein war nicht rechtzeitig informiert worden und stand vollbepackt mit Lebensmitteln vor der Kirche.
Für Anne Hesse, langjährige Betreuerin der Blutspenden in Altena, war das ein großes Ärgernis. Ihre ehrenamtlichen Kolleginnen aus dem Ortsverein kauften ihr ein paar der Speisen und Getränke, die für die Blutspender vorgesehen waren, ab. „Den Rest haben wir eingefroren”, berichtet Anne Hesse. „Wir hatten zwar mit weniger Spendern gerechnet, aber die, die kommen wollten, sollten versorgt sein.”
In der Tat hatten sich Blutspender den stark verschneiten Weg zur Spendenlokalität hinauf bemüht. Dort fanden sie einen Zettel vor, der über den Ausfall informierte.
Friedrich-Ernst Düppe, Pressesprecher des Blutspendedienstes in Hagen, erklärte die kurzfristige Absage mit den Straßenverhältnissen: „Der Bauhof hatte zwar geräumt, aber die Fahrzeuge blieben hängen. Ein Wagen drohte gar, ganz abzurutschen. Deshalb mussten die Kollegen absagen. Insgesamt 45 Blutspenden konnten bislang witterungsbedingt nicht durchgeführt werden. Akut erlebe der Blutspendedienst im Regierungsbezirk Arnsberg einen Ausfall von neun Prozent. Noch allerdings reiche der Vorrat für zwei Tage aus. „Ein Unglück wie der Zugunfall in Belgien dürfte jetzt aber nicht passieren”, erklärt Düppe.
Ein Ausweichquartier wie eine leichter zugänglichere Schule sei bei Schnee nicht „mal eben” zu beziehen, weiß Renate Nietsch, Blutspendebeauftragte in Altena. An seine Lokalitäten, die über mindestens zwei Räume und eine Küche verfügen müssen, sei der Blutspendedienst Hagen vertraglich gebunden.
19:26
3. Welt eben :-)
21:32
Ärgerlich! Denn der Ortsverein des DRK kam, genau wie der DRK Blutspendedienst die steile Auffahrt zur Kirche nicht hoch. (Beide mit Transportern) Es wurde bis zur letzten Minute und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln versucht die Blutspende stattfinden zu lassen.