Zwei Streitfälle, fünf Gegentore

Mainz..  André Breitenreiter traute seinen Augen nicht. So wie beim 0:5 (0:1) beim FSV Mainz 05 hatte der SC Paderborn in den ersten 17 Spielen noch nie die Grenzen aufgezeigt bekommen. „Wir waren viel zu naiv und nicht kompakt in der Defensive. Das wird in der Bundesliga gnadenlos bestraft“, sagte der 41-Jährige nach dem Debakel. Der Außenseiter lernt nach den bewunderten Auftritten des ersten Saisondrittels nun die harte Realität kennen. Nach dem achten Spiel ohne Sieg sinken die Ostwestfalen Richtung Abstiegszone. „Wir müssen die Köpfe hochnehmen“, forderte Breitenreiter, „am Mittwoch kommt der HSV. Da wollen wir unser Bestes abrufen“, erklärte der frühere Profi.

Ob sich die ersten Querelen bis dahin geklärt haben, bleibt abzuwarten. In Mainz standen Elias Kachunga und Daniel Brückner nicht im Kader. Brückner hatte sich nicht korrekt gegenüber Mitspielern und Co-Trainer verhalten habe, Kachunga flog aus dem Kader für das Mainz-Spiel, weil der Trainer mit dessen Trainingsleistungen nicht einverstanden war. Einer wie Kachunga, immerhin Paderborns bislang bester Torschütze, fehlte in Mainz.